Motorsport Rallye
Motorschaden stoppt Schwarz Kahle in Mexiko

Bis zum Ausfall aufgrund eines Motorschadens hat das Team um Armin Schwarz bei der Rallye Baja 1 000 in Mexiko einen tollen Eindruck hinterlassen. Matthias Kahle kam nach einem Wassereinbruch nicht mehr zum Einsatz.

Beim Rallye-Abenteuer Baja 1 000 in Mexiko konnten der frühere Europameister Armin Schwarz und der sechsmalige deutsche Meister Matthias Kahle überzeugen. Bis zu ihrem Ausfall wegen eines Motorschadens etwa bei Halbzeit der 1 600-km-Hatz durch die Baja California hatte vor allem der 43 Jahre alte Routinier Schwarz (Oberreichenbach) bei seinem ersten Wettkampfeinsatz nach dem Rücktritt aus der Rallye-WM Ende 2005 für Furore gesorgt und mit dem 740 PS starken Buggy in der offenen Klasse auch die erfolgsverwöhnten US-Boys in Schach gehalten.

"So stark war hier noch kein Neuling unterwegs. Armin hat uns gezeigt, wo der Hammer hängt", sagte Andy Mcmillin, der zusammen mit dem Nascar-Star und früheren VW-Dakar-Piloten Robby Gordon (beide USA) den Non-Stop-Dauerlauf über 1 000 Meilen gewann. "Wir hatten keinerlei Probleme, waren trotz flotten Tempos immer auf der sicheren Seite und zuversichtlich, dass es so weitergeht", meinte Schwarz.

Wassereinbruch sorgt für Ende aller Träume

Doch nachdem Schwarz das Cockpit für Bret Hartman geräumt hatte, sorgte ein Wassereinbruch für einen Motorschaden, der Hartman nach 400 gefahrenen Kilometern aus dem Rennen warf. Kahle (Görlitz), der den Schlussabschnitt fahren sollte, kam nicht mehr zum Einsatz, kündigte aber bereits einen neuen Anlauf für 2007 an: "Wir sind als kleines Team ohne großen Service mit Hubschrauber oder gar Flugzeug angetreten. Unser Auftritt hat die Konkurrenz und die Fans beeindruckt. Jetzt kennen uns die Amerikaner und respektieren uns. Nur logisch, dass wir im nächsten Jahr gerne zurückkommen wollen."

© SID

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