Motorsport Rallye
Sainz erobert sich Führung zurück

Carlos Sainz drückt der 28. Dakar-Rallye weiter seinen Stempel auf. Der frühere Rallye-Weltmeister gewann auch die vierte Etappe und holte sich dadurch die Führung in der Gesamtwertung zurück.

Der Spanier Carlos Sainz ist bei der 28. Auflage der Dakar-Rallye nicht zu bremsen. Der frühere Rallye-Weltmeister zeigte der Konkurrenz auf der 4. Etappe über 386km nach Quarzazate/Marokko die Rücklichter und feierte bereits seinen dritten Tagessieg. Durch den Erfolg übernahm Sainz auch wieder die Führung in der Gesamtwertung, die er tags zuvor an seinen Landsmann Nani Roma (Mitsubishi) verloren hatte.

Kleinschmidt schon Dritte

"Wüstenkönigin" Jutta Kleinschmidt (Köln) schob sich nach Platz sechs in der Tageswertung hinter Bruno Saby (Frankreich) auf die dritte Position der Gesamtwertung und machte die Dreifach-Führung von Volkswagen perfekt.

"Der Tag ist für mich optimal gelaufen, ich bin wirklich sehr glücklich", sagte Jutta Kleinschmidt, die auch eine Panne locker wegsteckte. Kurz vor dem ersten Kontrollpunkt beklagte sie einen Reifenschaden hinten rechts, "und das hat sicher einige Minuten gekostet". Die anschließende Fahrt durch die ersten Dünen verlief dagegen problemlos", meinte Kleinschmidt: "Wir haben uns nicht verfahren."

Sainz sicherte sich im VW Race-Touareg den Tagessieg mit seinem Münchner Beifahrer Andreas Schulz in 3:52:48 Stunden vor dem Franzosen Thierry Magnaldi in einem Schlesser-Ford (2:00 Minuten zurück) und dem ehemaligen Ski-Weltcupgewinner Luc Alphand aus Frankreich (Mitsubishi/3:10 Minuten zurück). Bruno Saby hatte als Fünfter einen Rückstand von 4:53, weitere 15 Sekunden dahinter kam Jutta Kleinschmidt auf Rang sechs ins Ziel.

In der Gesamtwertung führt Dakar-Debütant Sainz jetzt in einer Gesamtzeit von 9:21:18 Stunden. Der 43-jährige Spanier, der in der klassischen Rallye-WM zweimal Champion (1990 und 1992) war und die Bestenliste mit 26 Siegen anführt, hat bereits einen Vorsprung von 4:51 Minuten auf Saby. Nur 18 Sekunden dahinter liegt Kleinschmidt, die den berühmt-berüchtigten Wüsten-Marathon 2001 als erste Frau und bislang einzige Deutsche gewann, auf Platz drei in Lauerstellung.

Schärfster Verfolger des VW-Trios ist Alphand, der mit einem Rückstand von 6:39 Minuten auf Sainz jetzt den vierten Gesamtrang einnimmt. Der bisherige Spitzenreiter Nani Roma verlor auf der 4. Etappe 11:20 Minuten auf Sainz und wurde auf Platz neun der Gesamtwertung durchgereicht (10:24 zurück).

© SID

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