Motorsport Rallye
VW schickt Sainz und de Villiers zur Dakar 2007

Der Spanier Carlos Sainz und Giniel de Villiers aus Südafrika haben am Montag ihre Verträge mit dem Wolfsburger Automobilkonzern VW verlängert und sind bei der Dakar-Rallye 2007 am Start.

Der Wolfsburger Automobilkonzern VW hat die Verträge mit dem zweimaligen Rallye-Weltmeister Carlos Sainz aus Spanien und dem Südafrikaner Giniel de Villiers verlängert und plant mit den beiden Fahrer einen neuen Angriff auf die "Wüsten-Krone" bei der legendären Dakar-Rallye 2007. Die Wolfsburger bestätigten am Montag die Kontrakt-Verlängerungen mit den beiden Fahrern, die schon beim zweiten Lauf zum Marathon-Weltcup vom 9. bis 17. April in Tunesien zum Einsatz kommen.

"Giniel und Carlos haben ihre Leistungsfähigkeit bei der Dakar eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Wir freuen uns, mit beiden weiterhin zusammenzuarbeiten", sagte VW-Motorsportdirektor Kris Nissen. Noch nicht abgeschlossen sind Gespräche mit Jutta Kleinschmidt (Köln) und Weltcup-Titelverteidiger Bruno Saby (Frankreich).

Vier Etappensiege für Sainz

Sainz war erst im vorigen Jahr aus der klassischen Rallye-WM in den Marathon-Bereich gewechselt und hatte bei seiner Dakar-Premiere im Januar für VW gleich vier Etappensiege geholt. De Villiers sicherte mit Rang zwei hinter Mitsubishi-Mann Luc Alphand den Wolfsburgern die bislang beste Dakar-Platzierung seit dem Start des Touareg-Programms.

Anders als bei der Dakar im Januar werden Sainz und de Villiers in Tunesien mit neuen Beifahrern an den Start gehen. Sainz wird statt vom Münchner Andreas Schulz diesmal vom Franzosen Michel Perin navigiert, der in der vorigen Saison Saby zum Weltcup-Gesamtsieg geführt hatte. An der Seite von de Villiers ersetzt Dirk von Zitzewitz (Karlshof), der in den beiden letzten Jahren bei der Dakar für VW mit den US-Amerikanern Robby Gordon und Mark Miller fuhr, die Schwedin Tina Thörner. Diese Änderungen könnten, müssen aber nicht für die weitere Saison Bestand haben.

VW will sich auf Sand steigern

In Tunesien wollen die Wolfsburger vor allem ihre Leistungsfähigkeit in Sandpassagen verbessern. "Die Rallye Tunesien passt sehr gut in unser Vorbereitungs-Programm für die Dakar 2007, weil sie über weite Strecken über Sand führt. Speziell auf diesem klassischen Wüsten-Terrain mit Dünen und Kamelgras wollen wir uns weiter verbessern", sagte Nissen.

Beim Weltcup-Auftakt in der vorigen Woche mit der Rallye Por las Pampas in Chile und Argentinien war VW nicht am Start. Den Sieg holte dort wie schon bei der Dakar der frühere Ski-Weltcupsieger Luc Alphand aus Frankreich im Mitsubishi.

© SID

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