Race of Champions
Vettel gegen Edwards

Beim Race of Champions in Düsseldorf fährt Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel in der Vorrunde gegen Nascar-Star Carl Edwards. Michael Schumacher tritt gegen Alain Prost an.

Der frisch gebackene Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel bekommt es beim Race of Champions in Düsseldorf in der Vorrunde mit Nascar-Star Carl Edwards aus den USA zu tun. Rekordweltmeister Michael Schumacher trifft unter anderem auf den viermaligen Formel-1-Champion Alain Prost. Das ergab die Gruppenauslosung am Donnerstag, die Düsseldorfs Oberbürgermeister Dirk Elbers vornahm.

Neben Vettel, der bei der Veranstaltung am Samstag und Sonntag auch einige Ehrenrunden mit seinem Formel-1-Boliden drehen wird, und Edwards treten in der Gruppe C noch Edwards' Landsmann Tanner Foust und der Portugiese Filipe Albuquerque an. Neben Schumacher und dem Franzosen Prost wurden in die Gruppe D der Engländer Jason Plato und Alvaro Parente aus Portugal gelost.

Titelverteidiger Ekström muss passen

Jeweils die beiden Gruppenersten aus ingesamt vier Gruppen erreichen das Viertelfinale, in dem es dann im K.o.-System weitergeht. Im Einzelrennen am Sonntagnachmittag (ab 13.00 Uhr) wird es auf jeden Fall einen neuen Champion geben, da der schwedische Titelverteidiger Mattias Ekström beim DTM-Finale in Shanghai im Einsatz ist. Im Nationen-Cup am Samstagabend (ab 19.00 Uhr) wollen Schumacher und Vettel zum vierten Mal in Folge den Titel holen.

Die Besten der Besten

In der Gruppe A treten Rallye-Rekordweltmeister Sebastien Loeb (Frankreich) und Formel-1-Pilot Heikki Kovalainen (Finnland) gegen Jeroen Bleekemolen (Niederlande) und Bertrand Baguette (Belgien) an. In Gruppe B fahren Le-Mans-Rekordgewinner Tom Kristensen (Dänemark), der dreimalige Tourenwagen-Weltmeister Andy Priaulx (England), der fünfmalige Motorrad-Weltmeister Mick Doohan (Australien) und Multitalent Travis Pastrana (USA).

80 Bauarbeiter sorgen seit Tagen dafür, dass Vettel auf einer 600 Meter langen Strecke mit teilweise 500 PS starken Boliden einen rauschenden Saisonabschluss feiern können. Die Piste dafür, mit 7,50 Metern breiter als beim Race of Champions im vorigen Jahr in Peking, wurde mit einem Asphaltfertiger und drei Planierraupen fachmännisch angelegt. Zunächst wurden in der Heimat von Zweitligist Fortuna Düsseldorf, der seine Arena wie im kommenden Sommer für Lenas Titelverteidigung beim Eurovision Song Contest vorübergehend räumt, wie bei Konzerten 7 000 Quadratmeter Schwerlastplatten aus Aluminium verlegt, darüber eine zehn Zentimeter dicke Schotterschicht aufgeschüttet. Allein dafür waren 70 LKW-Ladungen Kies angeliefert worden.

Höhepunkt der Rennstrecke ist eine Brücke, über die die äußere und die innere Strecke miteinander verbunden sind. Diese Überführung wurde extra aus England nach Düsseldorf angeliefert. Auf sieben Tiefladern wurde sie durch den Eurotunnel unter dem Ärmelkanal transportiert. Im Gegensatz zum Vogelnest in Peking, wo die Stars im vorigen Jahr bei Temperaturen von gerade einmal vier Grad mächtig zitterten, wird es diesmal bei geschlossenem Dach mit 20 Grad fast schon frühlingshaft warm.

© SID

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