Motorsport
Simon behält in Donington den Durchblick

Julian Simon aus Spanien hat das chaotische Regenrennen in der 125ccm-Klasse in Donington gewonnen. Auch Sandro Cortese fuhr in die Punkte, während die WM-Führenden Mattia Pasini und Gabor Talmasci ausschieden.

In der Motorrad-WM kommt Sandro Cortese immer besser in Schwung. Im Regenchaos von Donington hat der erst 15 Jahre alte Nachwuchspilot seinen zweiten WM-Punkt eingefahren. Der Youngster aus dem schwäbischen Erolzheim wurde beim Großen Preis von Großbritannien wie schon in Le Mans 15.. Den ersten Sieg seiner Karriere holte im zwischenzeitlich wegen Regens abgebrochenen und neu gestarteten Rennen der Achtelliterklasse der 18 Jahre alte Spanier Julian Simon (KTM) vor dem 17-jährigen Franzosen Mike di Meglio (Honda), der erstmals in seiner Laufbahn aufs Podium fuhr. Dritter wurde der Italiener Fabrizio Lai (Italien/Honda).

Der Berliner Dario Giuseppetti (Aprilia) schied ebenso wie die mit 100 Punkten gemeinsam in der WM-Wertung führenden Mattia Pasini (Italien/Aprilia) und Gabor Talmacsi (Ungarn/KTM) aus. Der Schweizer Thomas Lüthi (Honda) rückte durch seinen sechsten Platz mit einem Punkt Rückstand auf das Spitzenduo auf Rang drei der WM-Wertung vor.

Cortese war nach seinem zweiten WM-Punkt von Startplatz 28 aus sehr zufrieden. "Ich bin überglücklich. Das gibt mir nochmal einen zusätzlichen Schub für den Sachsenring", meinte der 15-Jährige: "Ich habe von zahlreichen Ausfällen profitiert. Aber ich habe mich den schwierigen Bedingungen angepasst und bin nicht so draufgängerisch gefahren wie einige andere."

© SID

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