4:1 gegen Belgien
Deutschlands Hockey-Herren im EM-Halbfinale

Titelverteidiger Deutschland hat bei der Feldhockey-Europameisterschaft der Herren in Leipzig vorzeitig das Halbfinale erreicht. Zwei Tage nach dem 5:1-Auftaktsieg über Schottland setzte sich die Mannschaft von Bundestrainer Bernhard Peters am Dienstag in Gruppe A mit 4:1 (1:1) gegen Belgien durch.

HB LEIPZIG. Mit Kraftakt zum Dank eines Kraftakts und des überragenden Matthias Witthaus haben Deutschlands Hockey-Herren bei der Europameisterschaft in Leipzig vorzeitig das Halbfinale erreicht. Zwei Tage nach dem 5:1- Auftaktsieg über Schottland feierte die neu formierte Mannschaft von Bundestrainer Bernhard Peters am Dienstag dank einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit einen hart erkämpften 4:1 (1:1)-Erfolg über Belgien und zog damit nach den Niederlanden und Spanien als drittes Team in die Vorschlussrunde ein.

Vor 1800 Zuschauern erzielten der blendend aufgelegte und an allen Toren beteiligte Matthias Witthaus (7./57. Minute) sowie Niklas Meinert (43.) und Christopher Zeller (70.) die Tore für Deutschland, das damit Platz eins in der Gruppe A festigte und am Donnerstag (17.30 Uhr) gegen England den Gruppensieg perfekt machen kann. „Es war wunderbar, wie die Jungs sich in der zweiten Halbzeit ihre Chancen erarbeitet, gutes Hockey geboten und auch die nötigen Tore erzielt haben. Im Halbfinale kommen die dicken Spiele gegen Spanien oder Holland, aber auch da ist für uns etwas drin“, sagte Trainer Peters. Und Matchwinner Witthaus verkündete zufrieden: „Unser erstes Ziel haben wir erreicht. Nun kann das nächste nur das Endspiel sein.“

Bei sommerlichen Temperaturen um die 25 Grad suchte das deutsche Team zu Beginn den Weg nach vorn. Mit schnellen Kombinationen und Pressing wurden die Belgier in die eigene Hälfte gedrängt. Und gleich der zweite gelungene Angriff führte zum 1:0 durch Witthaus: Der nach Ischiasbeschwerden am Spieltag mit drei Spritzen fit gemachte Krefelder lenkte einen Zeller-Schuss zur frühen Führung ins Gehäuse. Nachdem Witthaus (14.) und Zeller (15.) zwei weitere gute Chancen ausgelassen hatten, ging der Spielfluss gegen die unbequem zu spielenden Belgier etwas verloren.

Als dann auch noch Tibor Weißenborn wegen Foulspiels eine Fünf- Minuten-Strafe kassierte, war auch der schöne Vorsprung dahin. Die Gäste, die am Sonntag bereits beim 1:1 gegen England einen Favoriten geärgert hatten, kamen nach ihrer dritten Strafecke durch Jean- Philippe Brule (35.) kurz vor der Pause zum Ausgleich.

Nach dem Wechsel erhöhte die junge DHB-Mannschaft den Druck. Aber erst Meinerts Abstauber nach einem schönen Witthaus-Solo sorgte für die erneute Führung. Die gab die nötige Sicherheit, doch da die Deutschen mehrere Großchancen nicht nutzen konnten, mussten sie bis zum erlösenden zweiten Witthaus-Tor um den verdienten Erfolg bangen. Zeller legte dann kurz vor Schluss noch einen Treffer nach.

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