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Agassi kämpft Karlovic nieder

In drei hart umkämpften Tie-Breaks setzte sich Andre Agassi bei den US Open gegen Ivo Karlovic durch und steht damit in Runde drei. Auch Robby Ginepri, Xavier Malisse und Tommy Robredo lösten ihre Tickets.

Favoritenschreck Gilles Müller hat sich bei den 125. US Open in New York als Eintagsfliege erwiesen. Zwei Tage nach seinem sensationellen Sieg über Mitfavorit Andy Roddick unterlag der Luxemburger in der zweiten Runde dem US-Amerikaner Robby Ginepri glatt mit 1:6, 1:6, 4:6. Ginepri stellte mit dem Vordringen unter die letzten 32 sein bestes Ergebnis bei den US Open ein, das er 2003 erreichte. Er hat zuletzt aber bereits auf Hartplatz mit der Finalteilnahme in Indianapolis und dem Semifinale in Cincinnati überzeugt.

Ginepri ist damit in der dritten Runde der Gegner des Siegers im deutschen Duell zwischen Tommy Haas und Rainer Schüttler, das erst am späten Nachmittag begann. Haas führt in der direkten Bilanz gegen den Amerikaner mit 3:0. Zwischen Schüttler und Ginepri steht es 1:1.

Kein guter Tag für die Schweden

Ebenfalls in Runde drei zog der Belgier Xavier Malisse ein, der sich mit 6:7, 6:2, 6:3, 6:4 gegen den US-Amerikaner Brian Baker durchsetzte. Die beiden Schweden Jonas Björkman und Thomas Johansson sind hingegen ausgeschieden. Björkman unterlag Michail Juschni mit 4:6, 4:6, 3:6, Johansson war beim 3:6, 2:6, 6:4, 2:6 gegen Sebastien Grosjean aus Frankreich chancenlos.

Auch für den Aufschlagriesen Gustavo Kuerten sind die US-Open beendet. Der Brasilianer musste sich dem Spanier Tommy Robredo 7:5, 6:7, 3:6, 2:6 geschlagen geben. Altmeister Andre Agassi löste seine schwere Aufgabe gegen Ivo Karlovic derweil routiniert: Beim 7:6, 7:6, 7:6 gegen den Kroaten zahlte sich Agassis große Erfahrung letztlich aus.

Verband und Spieler spenden für Hurrikan-Opfer

Unterdessen hat der amerikanische Tennisverband (Usta) 500 000 Dollar aus Einnahmen des Grand-Slam-Turniers an das Rote Kreuz zur Hilfe für die Hurrikan-Opfer in New Orleans und der ebenfalls zerstörten Golfküste von Alabama und Mississippi gespendet. Außerdem soll für die Besucher auf der Anlage in Flushing Meadows eine Sammelstelle für Geldspenden eingerichtet werden.

Topspieler und ehemalige Tennisgrößen werden außerdem während der Übertragungen von dem Turnier im amerikanischen Fernsehen zu Spenden aufrufen. Serena Williams, die während ihrer Matches 40 000 Dollar teure Ohrringe trägt, hat bereits erklärt, für jedes ihrer Asse bis zum Jahresende 100 Dollar zu spenden. John Mcenroe überwies bereits 25 000 Dollar.

© SID

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