American Football NFL Europa
Odenthal verleiht rheinischem Derby Brisanz

Das rheinische Football-Derby in der NFL Europa birgt heute besondere Brisanz. Auf Seiten von Rhein Fire trifft David Odenthal auf seinen Ex-Verein, die Centurions Köln. Frankfurt tritt unterdessen gegen Hamburg an.

Das Duell zwischen Ex-Meister Rhein Fire und den Centurions Köln in der NFL Europa (heute 19.00 Uhr) birgt nicht nur wegen des Kampfes um die Vorherrschaft in der Region besondere Brisanz. Es trifft auch der Ex-Kölner David Odenthal auf sein altes Team, mit dem er noch eine Rechnung offen hat.

"Die Chemie hat einfach nicht gestimmt", sagte der 28-Jährige und nannte die vergangene Saison mit den "Zenturionen" frustrierend. Der gebürtige Kölner, der in den USA studierte und mit seinem Uni-Team zweimal Meister wurde, kam in seiner Heimatstadt nur in drei von zehn Saisonspielen zum Einsatz - meist, wenn alles entschieden war.

"Aber es geht um den Sieg der Mannschaft", betonte Odenthal vor dem Derby, "und nicht um eine persönliche Angelegenheit." Der Kölner Werner Hippler, der gegen die Düsseldorfer sein 99. Spiel in der Europaliga bestreitet, versprach seinem Ex-Kollegen bereits: "Er ist ein Freund von mir, aber er wird es gegen unsere Defensive sehr schwer haben."

Meister Frankfurt will Siegesserie ausbauen

Meister Frankfurt Galaxy, der mit zwei Siegen in den ersten beiden Spielen eindrucksvoll seine Ansprüche auf den fünften Titel untermauerte, will seinen perfekten Start mit einem weiteren Erfolg am Samstag (19.00 Uhr) gegen die Hamburg Sea Devils fortsetzen. Doch Headcoach Mike Jones warnt: "Die Hamburger haben letzte Woche ihr erstes Spiel gewonnen und haben jetzt Oberwasser. Jetzt wollen sie eine Serie starten."

Nach der verpatzten Heimpremiere gegen Hamburg (7:16) will Berlin Thunder am heutigen Samstag (18.00 Uhr) gegen Vizemeister Amsterdam Admirals im zweiten Versuch den ersten Saisonsieg im Olympiastadion einfahren. "Unser Passspiel kommt langsam in Schwung", stellte Headcoach John Allen fest, mahnte allerdings: "Wir dürfen nicht so viele Fehler machen."

© SID

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