American Football NFL
Saints erobern Superdome und Tabellenführung

Mit einem 23:3-Erfolg über die Atlanta Falcons haben sich die New Orleans Saints im heimischen Superdome zurück gemeldet. Das Spiel war der erste Auftritt der "Heiligen" in New Orleans seit dem Hurrikan Katrina.

Die Szenerie glich einem Hollywood-Streifen: Mit einem eindrucksvollen 23:3 (20:3)-Erfolg über die Atlanta Falcons haben sich die New Orleans Saints in der US-amerikanischen Football-Profiliga NFL eindrucksvoll an ihrer alten Wirkungsstätte zurück gemeldet.

Dritter Sieg in Serie

Gut ein Jahr nach dem verheerenden Hurrikan Katrina, der im August 2005 den südöstlichen Teil der USA traf und die Blues-Metropole nahezu völlig zerstörte, bejubelten 70 003 Fans im ausverkauften Superdome den Einmarsch ihrer "Heiligen" in die damals enorm beschädigte Arena. In der vergangenen Saison hatte das Team seine "Heimspiele" in San Antonio, Baton Rouge, und East Rutherford austragen müssen. Mit dem Erfolg gegen die bis dato ebenfalls ungeschlagenen "Falken" eroberten die Saints mit nunmehr drei Siegen in Folge zudem die alleinige Tabellenführung in der NFC South.

Die Rückkehr in den Superdome, der momentan für 185 Mill. Dollar erneuert wird, galt im Vorfeld als symbolischer Akt der Wiedergeburt und Hoffnungsschimmer für die Einwohner der vom Schicksal gebeutelten Stadt am Mississippi. Dementsprechend feierlich wurde das Spektakel in Szene gesetzt: 15 Stunden Live-Übertragung im TV, Rockgrößen wie die irische Band U2 und Green Day gaben sich bei der Pregame-Show ähnlich dem Super Bowl die Klinke in die Hand.

Erster Touchdown durch Deloatch

Auf dem Feld sorgten die Saints gleich von Beginn an für die sportlichen Highlights der Comeback-Party. Nachdem Steve Gleason einen Punt von Michael Koenen blocken konnte, verbuchte Curtis Deloatch nach knapp 1:30 Minuten den ersten Touchdown der Saints in ihrer neuen alten Heimat - und besiegelte damit endgültig die Rückkehr der Saints nach New Orleans. Noch im ersten Quarter konnte New Orleans die Führung auf 14:3 ausbauen: Nach einem Field Goal durch Atlantas Morten Andersen war es Devery Henderson, dem drei Minuten vor Ende des ersten Viertels der zweite Touchdown für die Saints vorbehalten war. John Carney stellte mit seinen drei Field Goals bis Mitte des dritten Durchgangs dann bereits den Endstand her.

"Diese Nacht gehört den Menschen hier in New Orleans. Sie haben den Sieg wahrlich verdient", äußerte sich Saints-Coach Sean Payton im Anschluss an das Spiel. "Wir haben den Spielball der Stadt geschenkt. Die Fans waren unglaublich. Sie haben großen Anteil an unserem Erfolg heute Nacht."

© SID

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