Autobauer spricht mit Sauber über Kooperation
BMW-Chef erhöht Druck auf Formel-1-Team

Der BMW-Konzern fährt in der Formel 1 nun bereits in der sechsten Saison der Konkurrenz hinterher. Die Erfolglosigkeit des BMW-Williams-Teams will der Vorstand des Autoherstellers nicht mehr hinnehmen.

mwb MÜNCHEN. "Wir sind nicht zufrieden mit sechsten und siebten Plätzen, und wir diskutieren intensiv darüber, wie man es besser machen kann. Aber die Formel 1 und BMW gehören zusammen", sagte Vorstandschef Helmut Panke.

"Wir machen uns Gedanken über die künftige Ausrichtung unseres Formel-1-Projekts. Wir führen zu diesem Zweck Gespräche mit dem Team Sauber, wobei die Lieferung von Motoren ab 2006 im Vordergrund steht", sagte auch Motorsport-Direktor Mario Theissen. Ein Ausstieg, den das Magazin "Spiegel" für wahrscheinlich hält, steht laut Theissen nicht auf der Agenda. Doch für den Konzern wird es immer schwieriger, die Kosten für die Formel 1 von mehreren hundert Mill. Euro pro Saison auch vor den Arbeitnehmern zu rechtfertigen. BMW-Williams liegt zurzeit nur auf dem vierten Platz in der Konstrukteurswertung hinter Renault, Toyota und McLaren-Mercedes.

Dennoch scheint der Imagetransfer aus der Formel 1 bei BMW noch am Besten zu funktionieren. Bei einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Puls bei 2000 Autokäufern gaben immerhin 51 Prozent an, dass die Technologie aus der Formel 1 auch den Alltagsautos von BMW zu Gute kommt. Das war der höchste Wert aller Teams. Den niedrigsten Wert bei dieser Frage erreichte ausgerechnet der direkte Konkurrent Daimler-Chrysler. Nur gut ein Drittel sehen bei Mercedes-Benz einen positiven Einfluss des Formel-1-Engagements.

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