Basketball Bundesliga
Liga-Ausschuss verteilt 18 Erstliga-Lizenzen

Der Lizenzliga-Ausschuss der Basketball-Bundesliga (BBL) hat allen 18 Bewerbern die Lizenz für die kommende Spielzeit erteilt. "Das ist ein vorzügliches Ergebnis", sagte der Ausschussvorsitzende Wolfgang Kram.

Alle 18 Bewerber haben vom Lizenzliga-Ausschuss der Basketball-Bundesliga (BBL) die Lizenz für die Bundesliga-Saison 2006/2 007 erhalten. Allerdings müssen sechs Klubs Auflagen erfüllen, die jedoch überwiegend formaler Natur sind.

"Das ist ein vorzügliches Ergebnis"

Damit gibt es im Gegensatz zum Vorjahr dieses Mal keine Klubs, denen die Lizenz verweigert wurde oder die eine Lizenz mit einer auflösenden Bedingung erhalten hatten. "Das ist ein vorzügliches Ergebnis, zumal alle Klubs den erstmalig geforderten Mindestetat von einer Mill. Euro aufbringen", sagte Wolfgang Kram (Trier), Vorsitzender des Lizenzliga-Ausschusses.

Die Erstliga-Lizenz erhielten auch die beiden Absteiger sellbytel Baskets Nürnberg und BS Energy Braunschweig, denen derzeit noch die sportliche Qualifikation fehlt, die aber weiter auf die Erstliga-Zugehörigkeit hoffen können. Denn die Liga soll von 16 auf 18 Teams aufgestockt werden. Die Entscheidung darüber trifft die Gesellschafterversammlung bestehend aus BBL und Deutschem Basketball Bund (DBB) voraussichtlich am 22. Mai in Köln.

Insgesamt hatten sich 19 Klubs um eine Erstliga-Lizenz beworben, darunter die 16 bisherigen Erstligisten sowie die beiden Zweitliga-Meister Schröno Paderborn Baskets (Nord) und Ratiopharm Ulm (Süd). Auch die Erdgas Baskets Jena hatten sich zunächst um eine BBL-Lizenz bemüht, im Laufe des Verfahrens davon jedoch wieder Abstand genommen.

Folgende Vereine erhielten die Lizenz ohne Auflagen: GHP Bamberg, Alba Berlin, Telekom Baskets Bonn, Deutsche Bank Skyliners Frankfurt, Giessen 46ers, Bayer Giants Leverkusen, ENBW Ludwigsburg, EWE Baskets Oldenburg, Artland Dragons, Walter Tigers Tübingen, Schröno Paderborn Baskets sowie Ratiopharm Ulm.

Auflagen müssen folgende Vereine erfüllen: Eisbären Bremerhaven, BG Karlsruhe, Rheinenergie Köln und TBB Trier, BS Energy Braunschweig und sellbytel Baskets Nürnberg.

© SID

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