Basketball Euroleague
Moskau und Athen im Duell um Euroleague-Krone

Im Finale der Basketball-Euroleague stehen sich heute Zska Moskau und Panathinaikos Athen gegenüber. Der russische Rekordchampion kann in Berlin den Vorjahres-Erfolg wiederholen.

Der russische Rekordchampion Zska Moskau peilt die erfolgreiche Titelverteidigung an, Griechenlands Serienmeister Panathinaikos Athen brennt auf seinen fünften Euroleague-Triumph: Die 13 500 Zuschauer in der ausverkauften Berliner Arena am Ostbahnhof erwartet heute (20.00 Uhr/live bei Eurosport) ein Finale um die europäische Basketball-Krone der Extraklasse.

"Wir wollen die Trophäe und wir haben die Qualität dafür. Ich weiß, was es den Fans bedeuten würde. Aber es wird sehr schwierig, denn Moskau hat eine Menge Erfahrung und schon viele Titel geholt", sagte Athens serbischer Erfolgstrainer Zeljko Obradovic, der als Coach mit vier verschiedenen Mannschaften insgesamt bereits sechs Mal die Euroleague gewann, vor dem Endspiel des Final-Four-Turniers in der deutschen Hauptstadt.

Am Freitagabend hatte sich Panathinaikos im Halbfinale knapp mit 84:82 gegen den Erzrivalen Olympiakos Piräus durchgesetzt. Vor, während und nach dem brisanten griechischen Derby waren die befürchteten Ausschreitungen der verfeindeten Anhänger glücklicherweise ausgeblieben.

Final-Neuauflage von 2007

Zuvor konnte Moskau einen 82:78-Erfolg gegen den spanischen Vizemeister FC Barcelona und somit seinen vierten Final-Einzug in Folge feiern. Damit kommt es zur Neuauflage des Endspiels von 2007. Vor zwei Jahren konnte Athen vor eigenem Publikum 93:91 gegen Moskau gewinnen.

"Ich weiß, dass die Presse die Geschichte vom Rematch hören möchte. Aber ich versuche so etwas abzuschirmen", sagte Zska-Coach Ettore Messina, dessen Klub nach seinem siebten Titel in der europäischen Königsklasse greift. "Es ist eine große Sache für uns, dass wir zum vierten Mal in Folge im Finale stehen. Wir müssen im Endspiel sehr geduldig sein und dürfen keine Energie mit Gedanken an den Ausgang des Spiels verschwenden", meinte der italienische Trainer.

Vor dem Finale treffen heute im Spiel um Platz drei (17.00 Uhr) Barcelona und Piräus aufeinander. Der deutsche Meister und Gastgeber Alba Berlin war in der Top-16-Runde der Euroleague unter anderem an Barca gescheitert. Das Final Four in der deutschen Hauptstadt wird in 171 Länder übertragen.

© SID

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