Basketball NBA
Bittere Pille für die Mavericks

Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks haben im Kampf um die NBA-Play-offs einen weiteren Rückschlag erlitten. Beim 76:93 gegen die San Antonio Spurs waren die "Mavs" ohne Chance.

Durch Dirk Nowitzkis Formtief gerät für die Dallas Mavericks die Play-off-Teilnahme in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA in immer größere Gefahr. Nach wieder nur 14 Punkten des Würzburgers bei der dritten Auswärtsniederlage hintereinander mit 76:93 bei den San Antonio Spurs fielen die Texaner in der Western Conference hinter den Nachbarn Utah Jazz auf den achten und letzten Qualifikationsplatz zurück. Der Vorsprung auf die neuntplatzierten Phoenix Suns (112:102 gegen Charlotte Bobcats) beträgt bei einer Erfolgsquote von 58,9 Prozent (33:23 Siege) nur noch 1,8 Prozentpunkte.

"Eines hat das Spiel klar gemacht: Nowitzki steckt in der Krise", konstatierte die Tageszeitung Dallas Morning News nach der zweiten Mavs-Pleite in den vergangenen drei Spielen. Das Blatt belegte seine Kritik an "Big D" nach diesen drei Partien mit seiner durchschnittlichen Ausbeute von lediglich 11,7 Zählern und nur 15 erfolgfreichen Würfen bei insgesamt 46 Versuchen.

Nowitzki: "Das war peinlich"

Nowitzkis selbst machte aus seiner tiefen Enttäuschung kein Hehl. "Das war peinlich", sagte der Kapitän und meinte damit vor allem die Chancenlosigkeit seines Teams trotz San Antonios Personalprobleme. Denn die Spurs mussten aus Verletzungsgründen ohne ihren Allstar-Forward Tim Duncan und Manu Ginobili auskommen. Doch aus der goldenen Gelegenheit erlebte Dallas einen schwarzen Abend. Nowitzki: "Es war ein Geschenk, dass vor allem Duncan nicht spielen konnte. Aber wir haben es nicht angenommen. Das macht die Niederlage so frustrierend."

Tatsächlich beinahe ohne Gegenwehr ließen Nowitzki und Co. Spurs-Guard Tony Parker zum Matchwinner der Spurs avancieren. Für die 18:11-Führung der Hausherren sorgte der Franzose ganz alleine, und nach dem Match standen für Parker überragende 37 Punkte zu Buche.

Barea: "Die Spurs haben alles besser gemacht"

Nowitzkis Coach Rick Carlisle grauste denn auch nach dem ersten Saisonspiel seiner Mannschaft unter der 80-Punkte-Marke: "Wir haben eigentlich nur sechs Minuten im zweiten Viertel mitgehalten. Die restliche Zeit hat San Antonio dominiert. Mir schaudert's, wenn ich daran denke, was mit uns passiert wäre, wenn Duncan und Ginobili auch noch bei den Spurs mitgespielt hätten."

Auch Nowitzkis Kollege Jose Barea wollte die Partie gegen den Spitzenreiter der Southwest Division möglichst schnell vergessen: "Wir waren vom Anfang bis zum Ende nicht wir selbst. Die Spurs haben alles besser gemacht und uns in jeder Hinsicht übertroffen."

Der Spieltag in der Übersicht:

Cleveland Cavaliers - Memphis Grizzlies 94:79, Toronto Raptors - Minnesota Timberwolves 118:110, Miami Heat - Detroit Pistons 103:91, Chicago Bulls - Orlando Magic 120:102, Oklahoma City Thunder - Los Angeles Lakers 93:107, Houston Rockets - Portland Trail Blazers 98:94, San Antonio Spurs - Dallas Mavericks 93:76, Phoenix Suns - Charlotte Bobcats 112:102

© SID

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