Basketball NBA
Mavericks schaffen auch gegen Houston die Wende

Mit einem erneut fulminanten Endspurt haben die Dallas Mavericks in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA auch die Houston Rockets niedergerungen. Beim 100:94 kam Dirk Nowitzki auf 18 Punkte und 14 Rebounds.

Die Dallas Mavericks werden immer mehr zu den Stehaufmännchen der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA. Nachdem das Team um den deutschen Star Dirk Nowitzki am Abend zuvor schon gegen Toronto trotz eines 24-Punkte-Rückstands noch gewinnen konnten, drehten die "Mavs" nun auch im texanischen Prestigeduell bei den Houston Rockets das Spiel. Aus einem 57:74 kurz vor Ende des dritten Viertels machte Dallas mit einem unwiderstehlichen Endspurt einen 100:94-Sieg und baute damit seine Saisonbilanz auf 9:2 Siege aus.

In einer bis zur Halbzeit (47:46) ausgeglichenen Partie verlor Dallas im dritten Durchgang den Faden und ließ Houston mit einem 28:10-Lauf davonziehen. Angeführt von Devin Harris, der in den letzten 14 Spielminuten 13 seiner 22 Punkte markierte, starteten die Mavericks dann aber ihre Aufholjagd. 69 Sekunden vor dem Ende brachte Jerry Stackhouse, die "Mavs" mit einem Dreier auf 89:91 heran, eine halbe Minute später sorgte Harris mit einem Drei-Punkte-Wurf für die Führung, ehe Stackhouse mit acht weiteren Zählern, darunter sechs Freiwürfe, alles klar machte.

"Mental stärker als im Vorjahr"

Dass die Mavericks das Defizit von 17 Punkten wettmachten, lag nach Ansicht von Coach Avery Johnson an der neuen Mentalität seiner Truppe: "Irgendwas muss über den Sommer passiert sein. Wir sind mental sehr viel stärker als im Vorjahr."

"Wir sind eben ein erfahrenes Team, da gibt man nicht so schnell auf", sagte Harris nach dem spannenden Match vor 18 143 Zuschauern im Toyota Center. Nowitzki kam beim fünften Sieg in Folge auf 18 Punkte und leistete mit 14 Rebounds wertvolle Arbeit unter den Brettern. "Ich selbst versuche, eine gute Mischung zwischen Werfen und Passen zu finden. Im Endeffekt ist nur wichtig, dass ich an mich glaube", sagte der deutsche Nationalspieler.

Bei den Rockets konnte auch der chinesische Riese Yao Ming mit 30 Punkten und 15 Rebounds die fünfte Pleite in Folge nicht verhindern. Der nach seiner Ellbogen-Verletzung immer noch nach seiner Form suchende Tracy Mcgrady lieferte zwar zwölf Assists, traf aber nur sechs von 19 Würfen aus dem Feld (15 Punkte).

Spurs knacken die Magic-Serie

Dallas bleibt damit hinter den San Antonio Spurs und den Phoenix Suns (jeweils 10:2 Siege) bestes Team im Westen. Die Spurs brachten Orlando Magic beim 128:110-Erfolg nach sieben Auswärtssiegen in Folge wieder eine Pleite bei. Orlandos Dwight Howard erwischte mit 34 Punkten und 16 Rebounds zwar einen Glanztag, gegen die Teamleistung der Hausherren um Tony Parker (32 Punkte), Manu Ginobili (27) und Tim Duncan (16 Rebounds) war dies aber zu wenig.

Die Boston Celtics feierten beim 105:82 gegen die Golden State Warriors den neunten Sieg im zehnten Spiel und haben damit weiter die beste Bilanz der Liga. Ganz finster sieht es hingegen weiter für Miami Heat aus. Der Champion von 2006 kassierte beim 79:82 gegen die Atlanta Hawks die neunte Pleite im elften Match. Für die beste persönliche Leistung des Tages sorgte Lebron James, der die Cleveland Cavaliers mit 45 Punkten zum 97:86 über die Minnesota Timberwolves führte.

Die Spiele des Tages in der Übersicht:

Charlotte Bobcats - Washington Wizards 111:114, Boston Celtics - Golden State Warriors 105:82, Miami Heat - Atlanta Hawks 79:82, Houston Rockets - Dallas Mavericks 94:100, Detroit Pistons - New York Knicks 98:86, Milwaukee Bucks - Los Angeles Lakers 110:103, Memphis Grizzlies - Toronto Raptors 89:95, New Orleans Hornets - Indiana Pacers 93:105, Minnesota Timberwolves - Cleveland Cavaliers 86:97, San Antonio Spurs - Orlando Magic 128:110, Phoenix Suns - Sacramento Kings 127:111, Portland Trail Blazers - New Jersey Nets 101:106, Los Angeles Clippers - Denver Nuggets 101:90

© SID

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