Basketball NBA
Nowitzki zwingt auch die Celtics in die Knie

Dirk Nowitzki ist derzeit nicht zu stoppen. 24 Stunden nach dem Erfolg gegen die Memphis Grizzlies führte der deutsche Basketball-Nationalspieler seine Dallas Mavericks zu einem 103:94-Heimsieg über die Boston Celtics.

Ein optimales Wochenende haben die Dallas Mavericks und der erneut überragende Dirk Nowitzki in der National Basketball Association (NBA) aufs Parkett gelegt. Am Freitag gewannen die Mavericks 90:83 bei den Memphis Grizzlies, Nowitzki erzielte dabei 35 Punkte. Am Samstag legten die "Mavs" mit einem 103:94-Heimerfolg über die Boston Celtics nach, der Würzburger steuerte 24 Zähler zum Sieg bei. Damit festigten die Texaner mit nunmehr 15 Siegen bei nur fünf Niederlagen ihren Platz in der Spitzengruppe der Western Conference.

Spannung bis kurz vor Schluss

Dallas sah gegen die Celtics bis zum dritten Spielviertel wie der sichere Sieger aus, doch die Gäste kamen knapp fünf Minuten vor Schluss noch einmal auf 87:88 heran. Erst als Nowitzki anschließend vier Punkte in Folge erzielte, war der siebte Heimsieg der "Mavs" unter Dach und Fach. "In den letzten Jahren waren wir nur für unsere Offensivstärke bekannt. Jetzt arbeiten wir endlich auch in der Verteidigung so, wie ich mir das vorstelle", sagte Mavericks-Coach Avery Johnson.

Gegen Memphis sorgte Dallas schon in der ersten Hälfte für die Vorentscheidung. Nowitzki zeigte sich trotz Pfiffen des Publikums treffsicher und erzielte bereits vor der Pause 19 Punkte. Im zweiten Durchgang verkürzten die Grizzlies noch einmal auf drei Punkte, doch Dallas zog in der letzten Spielminute davon. Nowitzki erlebte die Schluss-Sirene allerdings nur von der Bank. Er schied 37 Sekunden vor dem Ende erstmals in dieser Saison mit seinem sechsten Foul aus.

Den Spurs im Nacken

Mit den beiden Erfolgen liegt Dallas nur noch einen Sieg hinter Titelverteidiger San Antonio Spurs zurück, der sich gegen die Atlanta Hawks überraschend einen Ausrutscher leistete. Die Spurs unterlagen dem schwächsten Team der Liga 84:94, Superstar Tim Duncan kam nur auf magere zwölf Punkte. Wesentlich besser machte es Lebron James von den Cleveland Cavaliers. Der 20-Jährige stellte mit 52 Punkten einen Saisonrekord auf, konnte jedoch die 106: 111-Niederlage der "Cavs" bei den Milwaukee Bucks nicht verhindern.

© SID

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