Basketball
Spieler des Monats: Dirk Nowitzki

Die Dallas Mavericks starten erfolreich ins neue Jahr. Mit Dirk Nowitzki haben sie in jedem Sinne einen ganz großen Spieler dabei. Er ist Spieler des Monats Dezember, und nun hat er auch noch die Bestmarke der Freiwurftreffer geknackt.

HB DALLAS. Basketball-Superstar Dirk Nowitzki ist mit den Dallas Mavericks in der nordamerikanischen Profiliga NBA ein perfekter Start in das neue Jahr geglückt. Beim 95:81 vor eigenem Publikum gegen die Portland Trail Blazers feierten die Texanern drei Tage nach dem 95:90 an Silvester gegen die New Orleans Hornets den 13. Sieg aus den letzten 16 Spielen. Die „Mavs“ verteidigten in der Nacht zum Mittwoch auch Tabellenrang zwei in der Southwest Division mit 23:8 Siegen hinter San Antonio Spurs (24:7).

Mit je 22 Zählern teilten sich Dallas-Kapitän Nowitzki und Jason Terry das Prädikat des besten Werfers für die Gastgeber. Dabei gelang dem 27-jährigen Würzburger eine weitere Bestmarke, als er im Schlussabschnitt nach einem technischen Foul seinen 50. Freiwurf in Serie verwandelte. Nowitzkis löste damit seinen ehemaligen Teamkameraden und Freund Steve Nash (49) ab.

Bereits am Vormittag war der 2,13 Meter-Athlet wegen seiner herausragenden Wurfstatistik zum Spieler des Monats in der Western Conference gewählt worden. Mit 27,2 Durchschnittspunkten und 9,3 Rebounds pro Spiel zählt der deutsche Nationalspieler auch zu den erfolgreichsten Werfern der NBA-Saison.

„Das ist eine große Ehre für mich, aber der Ruhm gehört dem gesamten Team. Wir haben zusammen einen guten Dezember erlebt“, meinte Nowitzki. „Es bedeutet aber auch, dass ich dem Team in jeder Nacht geholfen habe, zu gewinnen. Daran werden wir anknüpfen.“

In der spielentscheidenden Phase sorgten Nowitzki und Terry knapp acht Minuten vor dem Abpfiff mit je einem Dreier-Wurf für die entscheidende 81:70-Führung der Mavericks. „Damit nahmen sie uns den Wind aus den Segeln.

Wir fanden nicht die passende Antwort und ich sah die Köpfe meiner Spieler sinken, als ob das Spiel bereits zu Ende gewesen wäre“, gab Portlands Coach Nate McMillan nach der dritten aufeinander folgenden Niederlage seiner Trail Blazers zu.

Dallas-Coach Avery Johnson war vor allem im letzten Viertel zufrieden, als die Mavericks 77 Prozent ihrer Würfe ins Ziel brachten: „Es war zwar kein fehlerfreies Spiel, aber ich denke, wir waren etwas aggressiver.“

Bei Portland fanden Zach Randolph und Ruben Patterson (je 19) zur Normalform. Portland (10:21) bleibt Schlusslicht der Northwest Division und muss weiter auf Guard Sebastian Telfair verzichten, der wegen einer Daumenverletzung bereits seit elf Spielen pausiert.

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