Biathlon National
Disl: "Ich war noch nicht einmal in Wien"

Vehement wehrt sich Uschi Disl dagegen, dass ihr Name in Zusammenhang mit möglichem Blutdoping gebracht wird. Die Olympiasiegerin will rechtliche Schritte einleiten.

Rechtliche Schritte will Biathlon-Idol Uschi Disl gegen den anonymen Verfasser einer Liste einleiten, auf der auch Disls Name in Zusammenhang mit möglichem Blutdoping in Wien gebracht wird. "Ich will, dass diese Sache jetzt aus der Welt geschafft wird. Dieser Kerl muss zur Rechenschaft gezogen werden", sagte die Olympiasiegerin der Münchner Abendzeitung.

Uschi Disl bestritt erneut, jemals in ihrer Karriere gedopt zu haben. "Ich habe nicht gedopt. Ich war noch nicht einmal in meinem Leben in Wien. Noch nicht einmal Urlaub habe ich dort gemacht", sagte die 37-Jährige. Das alles sei nur "ein richtig schlechter Scherz, ein Riesenschmarrn einfach, eine Sauerei." Sie könne für sich und ihre ehemaligen Teamkollegen die Hand ins Feuer legen: "Wir haben nichts genommen. Ich kann versprechen, dass ich, dass wir alle beim DSV eine absolut reine Weste haben."

Bereits am Rande der Biathlon-WM in Östersund hatte in Sven Fischer ein ebenfalls auf der anonymen Dopingliste stehender ehemaliger deutscher Weltklasse-Biathlet Stellung bezogen. "Ich habe mir nichts vorzuwerfen und kann sagen, dass ich meine Leistungen immer absolut sauber errungen habe", erklärte der Oberhofer. Ihm sei während seiner aktiven Zeit niemals Doping angeboten worden: "Das gilt auch für mein Umfeld."

© SID

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