Biathlon Weltcup
Russin Saitsewa sichert sich Sieg in Östersund

Die russische Biathletin Olga Saitsewa hat das Weltcup-Jagdrennen über 10km im schwedischen Östersund gewonnen. Auf den Plätzen zwei bis vier landete das deutsche Trio Kati Wilhelm, Andrea Henkel und Uschi Disl.

Jubel bei Olga Saitsewa: Die Russin hat das Jagdrennen beim Biathlon-Weltcup im schwedischen Östersund vor einem deutschen Trio für sich entschieden. Nach 10km feierte die Staffel-Weltmeisterin trotz zwei Schießfehlern ihren sechsten Weltcup-Sieg mit 13,3 Sekunden vor Kati Wilhelm (Zella-Mehlis), die froh war, dass "diesmal alles gepasst" hat, obwohl sie "eigentlich noch nicht topfit" ist. Andrea Henkel (Großbreitenbach) belegte mit 14,0 Sekunden Rückstand Platz drei vor Uschi Disl (Moosham).

Doppel-Weltmeisterin Disl verschenkte einen Tag nach ihrem Auftaktsieg mit zwei Fehlern beim letzten Schießen ihren zweiten Erfolg im Olympiawinter. Im Gesamtweltcup liegt Disl in Führung und ist glücklich über den bisherigen Saisonverlauf: "Ich habe mein 30. Weltcup-Rennen gewonnen, das Gelbe Laiberl kassiert und mich für die Olympischen Spiele qualifiziert. Besser hätte der Winter nicht losgehen können." Allerdings gab sie ihre Überraschung über den hervorragenden Rennverlauf zu: "Ich habe mich vor den Rennen so schlapp gefühlt. Ich hätte nie an so einen Einstand geglaubt. Mir fällt ein Stein vom Herzen."

Nach dem "absolut gelungenen Saisonauftakt" steht Bundestrainer Uwe Müssiggang vor einem Luxus-Problem, denn neben Disl, Apel, Wilhelm und Henkel erfüllte auch Ex-Weltmeisterin Martina Glagow (Mittenwald) mit zwei neunten Rängen bereits die Turin-Norm. "Die Qual der Wahl ist mir viel lieber, als keine Wahl zu haben", meinte Müssiggang.

Im 12,5-km-Jagdrennen der Herren hatte zuvor der fünffache Olympiasieger Ole Einar Björndalen aus Norwegen seinen 56. Weltcup-Sieg gefeiert und die Spitze in der Gesamtwertung übernommen. Bester Deutscher war der Altenberger Michael Rösch auf Rang 17. Für das schwache Abschneiden der Männer machte Bundestrainer Frank Ullich "viel Unruhe und Nervosität bei den jungen Athleten" verantwortlich.

© SID

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