Biathlon Weltcup
Wilhelm hinter Bailly und Jurjewa auf Rang drei

Kati Wilhelm hat beim Biathlon-Weltcup in Hochfilzen als Dritte den Sprung aufs Podest geschafft. Den Sieg im 7,5-km-Sprint holte sich die Französin Sandrine Bailly mit 18,8 Sekunden Vorsprung auf Jekaterina Jurjewa.

Olympiasiegerin Kati Wilhelm aus Zella-Mehlis hat beim Biathlon-Weltcup in Hochfilzen den dritten Rang im 7,5-km-Sprint belegt. Die Französin Sandrine Bailly feierte den 17. Sieg ihrer Laufbahn und den ersten in dieser Saison mit 18,8 Sekunden Vorsprung auf die Russin Jekaterina Jurjewa. Wilhelms Abstand zur Gewinnerin betrug 33,9 Sekunden. Sabrina Buchholz aus Oberhof und Andrea Henkel aus Großbreitenbach folgten auf den Plätzen fünf und sechs. Magdalena Neuner wurde Zwölfte, Weltcup-Spitzenreiterin Martina Glagow landete auf Rang 17.

"Dritter Platz ist sicher gut, aber ich habe noch einige Reserven beim Laufen. Da habe ich schon einige Sekunden verloren. Ich bin noch nicht optimal in Form", meinte Kati Wilhelm. "Heute haben alle gesehen, dass diese Saison für unsere Mannschaft kein Selbstläufer wird. Wir können nicht immer gewinnen, aber wenigstens haben wir Kati auf dem Siegerpodest", ergänzte Frauen-Coach Uwe Müssiggang.

Pleite beim Stehendschießen kostet möglichen Sieg

Bis zum Stehendschießen sah alles nach der nächsten deutschen Gala-Vorstellung aus, aber dann patzten die in Führung liegenden Neuner und Henkel vier- sowie dreimal. "Vier Fehler beim Stehendschießen. Da fällt mir nur ein Wort mit 'Sch..' ein. Zwölfter ist nicht der Platz, den ich mir vorstelle", grantelte die bitter enttäuschte Magdalena Neuner. Die Dreifach-Weltmeisterin des Februars zuckte im Ziel resigniert mit der Schulter in Richtung der trotzdem jubelnden Fans und hatte Mühe, Tränen der Enttäuschung zu unterdrücken.

Gewohnt trocken nahm Martina Glagow ihre bislang schwächste Saisonleistung hin: "Das war mir heute echt zu neblig. Ich war froh, dass ich wenigstens die richtige Scheibe getroffen habe", meinte die Mittenwalderin, die mit 157 Punkten wenigstens ihr Gelbes Trikot der Weltcup-Führenden vor Bailly (148) verteidigte.

© SID

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