Boxen International
Maske spürt nun noch mehr Druck

Henry Maske fühlt nach der demütigenden Niederlage von Axel Schulz mit seinem deutschen Boxkollegen: "Er würde gerne die Zeit ein paar Tage zurückdrehen", sagte Maske, der selbst nun mehr Druck spürt.

Nach der demütigenden Niederlage von Axel Schulz in der sechsten Runde gegen den US-Amerikaner Brian Minto glaubt Henry Maske, dass sein deutscher Boxkollege seinen Comeback-Kampf am liebsten ungeschehen machen würde. "Er würde gerne die Zeit ein paar Tage zurückdrehen", sagte der Ex-Weltmeister der Bild-Zeitung.

Maske bereitet sich zur Zeit in den USA bei Trainer Teddy Atlas auf sein Comeback am 31. März in München gegen den US-Amerikaner Virgil Hill vor. Durch die Niederlage von Schulz sieht er sich nun noch mehr unter Druck gesetzt. "Ich habe mir gewünscht, dass Axel die Situation für uns etwas beruhigt, leider kam es nicht so", erklärte der 42-Jährige: "Ich liebe es Verantwortung zu tragen, aber sie muss nicht immer so schwer sein."

Da bei Schulz die Arbeit mit US-Trainer Rick Conti in Florida offensichtlich überhaupt nicht gefruchtet hatte, haben der übertragende TV-Sender RTL und Maskes Manager Werner Heinz laut eines Berichts der Märkischen Oderzeitung Kontakt zu Trainer Manfred Wolke aufgenommen, der den "Gentleman" einst zur Weltmeisterschaft geführt hatte. "Ich habe mit ihnen über Henry Maske und sein Comeback gesprochen", erklärte der 63-Jährige der Zeitung.

Wolke darf seinen ehemaligen Schützling allerdings wegen des Vetos von Promoter Wilfried Sauerland nicht trainieren. Der Berliner Box-Manager lehnt die Comebacks der Altstars grundsätzlich ab und durfte sich durch das Ergebnis des Schulz-Kampfes bestätigt fühlen.

Maske hat in New Jersey bereits seinen ersten Trainingskampf über sechs Runden unter Wettkampfbedingungen hinter sich und war mit dem Ausgang sehr zufrieden. Weitere über acht bzw. zehn Runden sollen im Dezember und Januar folgen.

© SID

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