Boxen WM
Beyer verteidigt Titel nach Abbruch

Auch ohne Sieg hat Profiboxer Markus Beyer seinen WM-Titel im Supermittelgewicht verteidigt. Nach einem unabsichtlichen Kopfstoß von Gegner Sakio Bika brach der Ringrichter den Kampf in Zwickau in der vierten Runde ab.

Profiboxer Markus Beyer bleibt auch ohne Sieg Weltmeister im Supermittelgewicht nach Version des WBC. Nach einem unabsichtlichen Kopfstoß seines in Australien lebenden Gegners Sakio Bika brach Ringrichter Joe Cortez aus den USA den Kampf in Zwickau in der vierten Runde ab. Das Urteil lautete technisches Unentschieden. Damit kommt es automatisch zum Rückkampf zwischen dem 35 Jahre alten Wahl-Kölner Beyer und Bika.

Für den erfolgreichen Titelverteidiger Beyer war es der 13. WM-Kampf seiner Karriere. "Es tut mir Leid für die Zuschauer, aber ich konnte auf dem Auge nichts mehr sehen", sagte Beyer, der eine klaffende Platzwunde unter dem rechten Auge erlitt.

Anschließend wurde Beyer im Zwickauer Heinrich-Braun-Klinikum mit 50 Stichen unter und über dem rechten Auge genäht. Danach konnte der Supermittelgewichtler das Krankenhaus verlassen, wird aber bis zu zehn Wochen mit dem Training aussetzen müssen.

Im Krankenhaus wurde der etwa fünf Zentimeter lange und sehr tiefe Cut unter dem rechten Auge ebenso genäht wie eine Blessur am rechten Augenlid. "Markus hat den Eingriff gut überstanden. Ihm geht es den Umständen entsprechend gut", sagte Lebensgefährtin Danii Haak, die mit Beyer am Sonntag die Heimreise nach Bremen antrat. Den geplanten Urlaubsflug in die Sonne muss der Weltmeister aufgrund der Augenverletzung um etwa zwei Wochen verschieben.

© SID

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