Curling WM
Play-off-Zug für deutsche Frauen abgefahren

Nach einer 6:7-Niederlage gegen Russland haben die deutschen Damen bei der Curling-WM im kanadischen Vernon ihre letzten Play-off-Chancen eingebüßt.

Die deutschen Curling-Frauen haben bei der WM im kanadischen Vernon einen erneuten Rückschlag hinnehmen müssen und damit nur noch theoretische Chancen auf den Einzug in die Play-offs. Das von Skip Andrea Schöpp angeführte Team des Deutschen Curling-Verbandes (DCV) unterlag Russland nach einer enttäuschenden Leistung mit 6:7.

"Die Play-offs können wir so gut wie abhaken. Wir müssen schauen, dass wir das Turnier noch gut beenden und in den verbleibenden zwei Spielen Punkte für die Olympia-Qualifikation sammeln", sagte Bundestrainer Oliver Axnick. Die sechsmalige Europameisterin Schöpp war frustriert: "Es gibt einfach Tage, an denen geht gar nichts."

Deutschland fiel durch die Niederlage mit einer Bilanz von 4:5 Siegen auf Rang acht zurück, nur die ersten Vier erreichen das Halbfinale. Derzeit stehen Gastgeber Kanada und China (beide 8:1) sowie die Schweiz (7:2) und Dänemark (6:3) in der Runde der letzten Vier. In den letzten beiden Vorrunden-Spielen traf Deutschland am Donnerstag auf Japan und China.

In dem Zwölfer-Feld ist eine gute Platzierung immens wichtig. Die besten zehn Teams in der Gesamtwertung der Weltmeisterschaften 2007, 2008 und 2009 qualifizieren sich für das nächste olympische Turnier 2010 in Vancouver. Im vergangenen Jahr waren die deutschen Frauen Achte geworden.

© SID

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