Dementi
Ullrich bestreitet Kontakt zu Doping-Arzt Fuentes

T-Mobile-Kapitän Jan Ullrich hat jegliche Verbindung zu dem spanischen Arzt Eufemiano Fuentes dementiert. "Ich habe nie mit Fuentes zusammengearbeitet", sagte der 32-Jährige. Gegen Fuentes wird wegen Dopings ermittelt.

Jan Ullrich vom Team T-Mobile hat im Zusammenhang mit den Ermittlungen im Doping-Skandal um den spanischen Radrennstall Liberty Seguros jegliche Verbindungen zum verdächtigten Teamarzt Eufemiano Fuentes bestritten. "Ich habe nie mit Fuentes zusammengearbeitet", erklärte der 32 Jahre alte T-Mobile-Kapitän, der zurzeit beim Giro d´Italia fährt, auf der Internetseite seines Arbeitgebers.

Im Zuge einer Razzia waren Fuentes und der Liberty-Teamchef Manolo Saiz am Dienstag festgenommen worden, allerdings hatte man Saiz 24 Stunden später aus gesundheitlichen Gründen zunächst wieder freigelassen. Das Duo steht in Verdacht, für systematisches Doping im spanischen Radsport mitverantwortlich zu sein.

Mehrere hundert Dosen anabole Steroide

Fuentes soll eng mit dem italienischen Arzt Luigi Cecchini zusammengearbeitet haben. Cecchinis Dienste waren von Ullrich wie von zahlreichen anderen Radsportlern wie dem früheren Toursieger und heutigen CSC-Teamchef Bjarne Riis in Anspruch genommen worden. Laut spanischer Medien-Berichte wurden in einer Wohnung von Fuentes mehrere hundert Dosen anabole Steroide sowie 200 Beutel für Bluttransfusionen gefunden.

Auf den Skandal hat Geldgeber Liberty Seguros bereits reagiert und den Vertrag mit dem Rennstall aufgelöst. Betroffen vom drohenden Aus des Teams sind auch der Ansbacher Jörg Jaksche und der ehemalige T-Mobile-Profi Alexander Winokurow (Kasachstan).

© SID

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