Deutsche Inlinehockey-Auswahl beendet Turnier erwartungsgemäß als Letzter
Sumo-Kämpferin Köppen setzt deutsches Glanzlicht

Mit einer Goldmedaille im Sumo hat Sandra Köppen bei den World Games für das deutsche Glanzlicht am fünften Wettkampftag gesorgt. Angetrieben von 2000 enthusiatischen Fans gelang der 30-Jährigen nur elf Wochen nach der Geburt einer Tochter der nächste große Wurf. Die spektakulärste Show boten aber die Wakeboarder - und die Deutschen waren ganz vorne mit dabei.

HB DUISBURG. Trotz einer Knieverletzung besiegte die Schwergewichtskämpferin aus Schenkenberg im Finale am Dienstagabend Olesja Kowalenko. Im entscheidenden Moment gelang es ihr in Duisburg, die Russin mit einem Yori-Kiri aus dem Kreis zu drängen. „Ich glaube, sie hat mich einfach unterschätzt“, sagte Köppen, die erst vor elf Wochen eine Tochter zur Welt gebracht hatte.

Die Verletzung am linken Knie, das dick bandagiert war, hatte Köppen sich bei der Niederlage im Vorrundenmatch gegen Kowalenko zugezogen, ihrem ersten Kampf an diesem Abend. „Das war schon heftig, aber ich habe die Zähne zusammengebissen“, sagte sie. Zur insgesamt ordentlichen Bilanz der deutschen Sumotori trug auch Nicole Hehemann aus Hagen bei, die im Mittelgewicht Bronze gewann. Dagegen verpassten Peer Schmidt-Düwiger (Berlin) im Leicht- und Thorsten Scheibler (Torgelow) im Schwergewicht als Vierte den Platz auf dem Podest.

Im Strandbad Wedau, wo die Wakeboarder mit imposanten Front-Flips und Saltos über die Schanze die 1500 Zuschauer begeisterten, hatten die deutschen Athleten mit insgesamt drei Medaillen ebenfalls Grund zur Freude. Im Frauen-Wettbewerb wurde die Paderbornerin Kirsten Leifels Zweite vor Pauline Dyrschka (Niederweimar). Silber gab es auch für Benjamin Süß (Langenfeld) bei den Männern. Baden ging dagegen Top-Favorit Robert Mapp (USA), der den zweiten Finallauf auf die leichte Schulter nahm, stürzte, und nur Fünfter wurde.

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