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Deutsche "Riesen" weiter nicht zu bremsen

Auch Georgien konnte die deutsche Basketball-Nationalmannschaft beim Supercup nicht stoppen. Nach dem sicheren Sieg gegen Weißrussland setzte sich das Team von Coach Dirk Bauermann mit 88:54 erneut klar durch.

2. Sieg im 2. Testspiel: Die deutschen "Riesen" gestalteten auch ihren zweiten Auftritt im Rahmen des 17. Supercups in Braunschweig siegreich. Einen Tag nach der Gala von Superstar Dirk Nowitzki (33 Punkte) beim 75:59-Erfolg gegen Weißrussland gewann die Mannschaft von Bundestrainer Dirk Bauermann ihr zweites Turnierspiel gegen Georgien souverän mit 88:54 (43:25). Nowitzki führte das Team wie gewohnt an, steuerte diesmal aber nur 15 Punkte bei. Bester deutscher Werfer war Demond Greene (16 Punkte).

Die DBB-Auswahl offenbarte im gesamten Spiel keinerlei Schwächen, spielte bis Ende des dritten Viertels bereits eine 29-Punkte-Führung (66:37) heraus und ist für das entscheidende Spiel um den Supercup-Gesamtsieg am Sonntag gegen Griechenland (14:30 Uhr/live im DSF) gut gerüstet. Auch die Griechen feierten beim 102:79 (43:50) gegen die Weißrussen den zweiten Sieg im zweiten Spiel.

Die DBB-Auswahl konnte dabei weiterhin nicht auf die verletzten Spieler Patrick Femerling (Meniskusoperation) und Stefano Garris (Sprunggelenksentzündung) zurückgreifen. Zudem verzichtete Bauermann gegen die Osteuropäer auf den Einsatz von Flügelspieler Jan Hendrik Jagla und Aufbauspieler Marko Pesic, stellte aber erneut den zuletzt angeschlagenen Mannschaftskapitän Ademola Okulaja (Knieentzündung) in die Startformation.

Vor nur 3 142 Zuschauern in der Braunschweiger Volkswagen-Halle präsentierte sich die DBB-Auswahl im vierten Vorbereitungsspiel für die EM in Serbien und Montenegro (16. bis 25. September) im Vergleich zum Auftritt am Freitag gegen Weißrussland wesentlich verbessert. Die Spieler wirkten konzentrierter und die Verteidigung aggressiver. Auch die frühen Wechsel durch Coach Bauermann taten dem guten Spiel der deutschen Mannschaft keinen Abbruch. Neben der verbesserten Defensive, die dem Gegner nur wenig offene Wurfchancen ermöglichte, gelangen dem Team auch viele ansehnliche Offensiv-Aktionen.

Bereits mit Beginn des Spiels waren die deutschen Basketballer hellwach und erspielten sich schnell einen 11:0-Vorsprung, der bis zum Ende des ersten Viertels auf ein beruhigendes 24:8 ausgebaut werden konnte. Auf der anderen Seite kamen die international zweitklassigen Georgier, die vom ehemaligen Frankfurter Coach Gordon Herbert trainiert werden, gegen das Bauermann-Team nur über den starken Wladimir Boisa (15 Punkte) zu einigen Erfolgserlebnissen. Auch der 22 Jahre alte NBA-Center Nikoloz Tskitischwili (Golden State Warriors) konnte dem Spiel der Georgier keinen Glanz verleihen.

© SID

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