Einspruch binnen einer Woche möglich
Keine Lizenz für sechs Handball-Klubs

Das hat es noch nie gegeben: Gleich ein Dutzend Vereine der 1. und 2. Bundesliga sind nach ansicht des Handball-Bundesliga-Verbandes wirtschaftlich nicht in der Lage, die Saison durchzustehen. Auch vor klangvollen Namen ist die HBL bei ihrer Entscheidung nicht zurückgeschreckt.

dpa LEIPZIG. Der Vorstand der Handball-Bundesliga (HBL) hat erstmals sechs Vereinen keine Lizenz für die neue Saison erteilt. Wie die HBL am Mittwoch mitteilte, wurden sowohl die bisherigen Erstligisten TuSEM Essen, SG Wallau-Massenheim und Absteiger Post SV Schwerin als auch die Zweitligisten Reinickendorfer Füchse Berlin, SG Werratal 92 und SG Willstätt/ Schutterwald als nicht tauglich für die Bundesligen eingestuft. Die restlichen 48 Vereine erhielten die Lizenzen, einige von ihnen unter Bedingungen und Auflagen.

Die sechs betroffenen Vereine, die somit in der Regionalliga spielen müssten, können innerhalb einer Woche Einspruch beim HBL- Vorstand gegen die Entscheidung einlegen. Als letztes Rechtsmittel stünde ihnen bei erneuter Ablehnung der Gang vor das ständige Schiedsgericht zur Verfügung. "Unser Vorstand wird die Einsprüche so schnell als möglich bearbeiten. Die Richter des Schiedsgerichts werden wir um zügige Entscheidung bitten. Spätestens am 30. Juni muss Klarheit herrschen, wer in der neuen Saison in den Bundesligen spielt, damit alle Beteiligten Planungssicherheit haben", erklärte HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann.

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