Eishockey DEL
DEG Metro Stars und Lions erkämpfen fünftes Spiel

Die DEG Metro Stars und die Frankfurt Lions haben mit einem Sieg im vierten Halbfinal-Play-off der DEL das vorzeitige Aus abgewendet. Am Donnerstag geht es nun um den Finaleinzug.

Spannender kann es in den Halbfinal-Play-offs um die deutsche Eishockey-Meisterschaft nicht laufen: Mit Siegen im vierten Spiel haben die DEG Metro Stars und die Frankfurt Lions das alles entscheidende fünfte Spiel erzwungen. Am vierten Spieltag verhinderten die Düsseldorfer mit einem 5:1 (1:0, 3:0, 1:1) über die Eisbären Berlin und die Frankfurter durch ein 4:3 (2:1, 1:0, 1:2) über die Kölner Haie das vorzeitige Aus und glichen in der Serie "best of five" zum 2:2 aus. Am Donnerstag geht es damit in Berlin und Köln um Alles oder Nichts. Nur drei Tage später beginnt dann am Sonntag die Endspielserie.

Brandon Reid trifft dreifach

In Düsseldorf war der dreifache Torschütze Brandon Reid (11., 22., 37.) zwei Tage nach der der 3:4-Niederlage nach Verlängerung gegen die Berliner der gefeierte Held und versetzte die 9 033 Zuschauer früh in Feierlaune. Tore Vikingstad (25.) und Patrick Reimer (49.) steuerten die weiteren Treffer für die überlegenen Düsseldorfer bei, die vor dieser Serie noch nie ein Play-off-Spiel gegen Berlin gewonnen hatten. Für den Meister von 2005 und 2006 traf nur Sven Felski (43.).

Wesentlich mehr zittern mussten die 7 000 Zuschauer in Frankfurt, denen der Schrecken in der 13. Minute ins Gesicht geschrieben stand, als Mats Trygg die Gäste in Führung brachte. Nur drei Minuten leitete Derek Hahn aber die Wende ein. Layne Ulmer (20.) und noch zweimal der überragende Hahn (26., 44.) sorgten schließlich für den 4:1-Vorsprung des Meisters von 2004, der nach Gegentreffern von Kamil Piros (47.) und Ivan Ciernik (53.) aber noch einmal in Bedrängnis geriet. Nach zuvor zwei Partien in der Verlängerung (5:4 für Frankfurt und 2:1 für Köln) blieb es in einer fairen Partie somit diesmal bei der regulären Spielzeit.

Die Frankfurter hatten noch am Montag am Grünen Tisch eine Niederlage kassiert, als ihr Protest gegen die Wertung des dritten Spiels in Köln (1:2) als unbegründet abgewiesen wurde. Die Hessen sahen einen nicht gegebenen Treffer als regulär an, kamen mit der Ansicht aber nicht durch. Gleich 4 000 Euro Strafe zahlen müssen die Eisbären, die während des dritten Halbfinales gegen die DEG (4:3 n.V.) eine strittige Szene um ein nicht anerkanntes Tor auf der Videoleinwand gezeigt hatten. Dies ist nach den DEL-Richtlininen verboten.

© SID

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