Eishockey DEL
Mannheim nach Sieg über Berlin Tabellenführer

Adler Mannheim hat die Tabellenführung in der DEL erobert. Der DEL-Rekordchampion besiegte den amtierenden Meister Eisbären Berlin im Spitzenspiel des fünften Spieltages mit 5:4. Die DEG bezwang Nürnberg mit 5:2.

Top-Favorit Adler Mannheim hat die Tabellenführung in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) erobert. Der Liga-Krösus und DEL-Rekordchampion besiegte den amtierenden Meister Eisbären Berlin im Spitzenspiel des fünften Spieltages mit 5:4 (0:2, 3:1, 1:1, 1:0) nach Verlängerung und setzte seinen Höhenflug weiter fort. Die Adler entthronten dank doppelter Schützenhilfe von Vize-Meister DEG Metro Stars und dem bisherigen Schlusslicht Krefeld Pinguine die Nürnberg Ice Tigers.

Die Franken unterlagen in Düsseldorf 2:5 (2:2, 0:2, 0:1) und rutschten mit elf Punkten hinter Mannheim und die Kölner Haie (je 12) auf den dritten Rang ab. Für die Metro Stars war es im dritten Anlauf der erste Plichtspielerfolg im neuen "Eishockey-Tempel" ISS Dome. Zudem durfte sich die DEG über den Ausrutscher des rheinischen Erzrivalen aus Köln freuen, der die mögliche Tabellenführung beim 3:4 (0:1, 1:2, 2:0, 0:1) nach Verlängerung in Krefeld leichtfertig verspielte.

Krefeld behält die "Rote Laterne"

Der Ex-Meister aus Krefeld behält aber trotz des ersten Saisonsieges die "Rote Laterne" des Tabellenletzten. Der Rückstand auf die Füchse Duisburg, die bei den Hannover Scorpions mit 4:5 (0:0, 1:3, 3:1, 0:1) nach Verlängerung verloren, beträgt nur noch zwei Zähler. Die bislang enttäuschenden Frankfurt Lions meldeten sich mit einem 5:3 (1:1, 2:2, 2:0)-Erfolg bei den Iserlohn Roosters zurück, der ERC Ingolstadt bezwang die Hamburg Freezers 5:3 (1:0, 2:1, 2:2).

Trepanier sorgt für die Entscheidung

Vor 11 719 Zuschauern in der SAP-Arena brachten Kelly Fairchild (9.) und Florian Busch (18.) die Eisbären in Führung. In einem packenden Schlagabtausch trafen Francois Method (33.), Rene Corbet (33.) und Blake Sloan (47.) für die Adler, Mark Beaufait (33.) und Andy Roach (41.) erzielten die weiteren Berliner Treffer. Für die Entscheidung zugunsten Mannheims sorgte Pascal Trepanier nach 56 Sekunden in der Verlängerung.

Jan Alinc (4.) ließ die Pinguine in Krefeld schon früh vom ersten Saisonsieg träumen. Zwei Treffer von Ted Drury (25./38.) schienen die Vorentscheidung zu bringen, doch Mats Trygg (42.), Ivan Ciernik (47.) und Jason Marshall (60.) sorgten noch einmal für Spannung. Erst Drurys dritter Streich (62.) machte den erlösenden Erfolg der Pinguine perfekt.

In Düsseldorf ging es Ende des ersten Drittels Schlag auf Schlag. Die DEG konterte innerhalb von 114 Sekunden eine von Colin Beardsmore (17.) und Petr Fical (19.) erspielte Gäste-Führung mit dem jeweiligen Ausgleich durch Charlie Stephens (19.) und Klaus Kathan (19.). Stephens (36.) brachte die DEG auf die Siegerstraße, Daniel Kreutzer (38.) und David Cullen (44.) stellten den Endstand her. 5 445 Zuschauer füllten den ISS Dome nicht einmal zur Hälfte.

© SID

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