Eishockey DEL
Mannheim und die DEG müssen nachsitzen

Die Adler Mannheim und die DEG Metro Stars haben den vorzeitigen Einzug in die Play-off-Halbfinals der DEL verpasst. Mannheim verlor Spiel vier bei den Frankfurt Lions 2:4, Düsseldorf unterlag den Hamburg Freezers 1:3.

Titelfavorit Adler Mannheim und Vorjahresfinalist DEG Metro Stars haben ihren ersten Matchball nicht genutzt und den vorzeitigen Einzug ins Play-off-Halbfinale der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) verpasst. Im vierten Spiel der "best-of-seven"-Serie unterlag Mannheim mit 2:4 (0:1, 1:2, 1:1) bei den Frankfurt Lions, während sich Düsseldorf 1:3 (1:1, 0:1, 0:1) bei den Hamburg Freezers geschlagen geben musste.

Den Ausgleich zum 2:2 schafften die Nürnberg Ice Tigers bei den Hannover Scorpions durch ein furioses Schlussdrittel, in dem sie das Spiel drehten und nach 0:2-Rückstand noch 3:2 (0:2, 0:0, 3:0) gewannen. Erst in der Verlängerung nach 60 torlosen Minuten setzten sich die Kölner Haie gegen ERC Ingolstadt mit 1:0 (0:0, 0:0, 0:0, 1:0) durch und liegen in der Serie nun mit 3:1 in Führung.

Beaucage macht für die Freezers alles klar

Vor 7 000 Zuschauern in Frankfurt brachte Peter Podhradsky (8.) die Lions in Führung, die Jason Young (26.) und Steve Kelly (27.) mit einem Doppelschlag ausbauten. Erst am Freitagmittag hatte die DEL die Sperre gegen Frankfurts Trainer Rich Chernomaz wegen eines Flaschenwurfs im dritten Spiel, den er nach Überzeugung der DEL nun doch nicht begangenen hat, aufgehoben. Nach dem 1:3 durch Rico Fata (31.) für die Mannheimer Vorrundensieger sorgte erneut Podhradsky (47.) für die Entscheidung. Rick Girard (52.) traf noch zum 2:4-Endstand.

In Hamburg läutete Ahren Spylo (7.) die Aufholjagd der Freezers gegen die DEG ein. Nach dem Ausgleich durch den Düsseldorfer Craig Johnson (12.) sorgte Francois Fortier (23.) für das 2:1 vor 10 879 Zuschauern. Die Entscheidung gelang Marc Beaucage zehn Sekunden vor dem Ende.

Schwerstarbeit für die Sanitäter

Die Düsseldorfer mussten im zweiten Drittel den Ausfall von Tore Vikingstadt verkraften, der sich bei einem Zusammenprall mit Spylo die Schulter auskugelte. Später musste der Hamburger Fortier mit einer Knieverletzung vom Eis gefahren werden.

Ciernik und Hauser die Kölner Helden

In Hannover avancierte der Nürnberger Jame Pollock zum Matchwinner. Der Verteidiger glich erst zum 2:2 aus (49.) und sorgte dann auch für das Siegtor der Gäste (53.). Zuvor hatten Martin Hlinka (6.) und Eric Schneider (17.) das Team von Trainer Hans Zach in Führung gebracht. Die Wende für die Ice Tigers leitete Petr Fical (44.) ein.

Vor 16 245 Zuschauern in Köln sorgte Ivan Ciernik in der 16. Minute der Verlängerung für den späten Sieg der Gastgeber. Eine frühzeitigere Entscheidung vergab der Ingolstädter John Tripp als er in der 29. Minute mit einem Penalty an Torhüter Adam Hauser scheiterte.

© SID

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