Eishockey DEL
Nürnberg baut Führung trotz Punktverlust aus

Vizemeister Sinupret Ice Tigers Nürnberg hat in der Deutschen Eishockey-Liga seine Tabellenführung trotz des ersten Punktverlustes ausgebaut. Die Franken setzten sich beim ERC Ingolstadt nach Verlängerung mit 4:3 durch.

In der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) hat Vizemeister Sinupret Ice Tigers Nürnberg seine Tabellenführung trotz des ersten Punktverlustes ausgebaut. Nach drei Siegen in Serie setzten sich die Franken im bayerischen Duell beim ERC Ingolstadt nach Verlängerung mit 4:3 (1:1, 1:1, 1:1, 1:0) durch und haben durch die Niederlagen der Verfolger Frankfurt Lions (3:4 nach Verlängerung gegen die Iserlohn Roosters), Hannover Scorpions (1:2 nach Penaltyschießen gegen die Kölner Haie) und Straubing Tigers (3:5 bei bei den Augsburger Panther) sogar zwei Zähler Vorsprung.

Eisbären verpassen Anschluss

Die Eisbären Berlin verspielten auf Platz fünf die Chance, den Rückstand auf die Spitze zu verkürzen, durch ein 3:6 (2:1, 0:2, 1:3) gegen die Hamburg Freezers und liegen nur noch gleichauf mit den DEG Metro Stars, die das Nachbarschaftsduell mit den Füchsen Duisburg mit 3:2 (0:1, 1:1, 2:0) für sich entschieden. Dahinter schob sich auch Köln weiter nach vorne. Am Tabellenende kassierte der weiter sieglose Topfavorit und Titelverteidiger Adler Mannheim gegen Neuling Grizzly Adams mit 2:3 (1:1, 1:0, 0:1, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen bei seiner vierten Niederlage im vierten Spiel wenigstens seinen ersten Punkt.

Ingolstadt und Nürnberg lieferten sich einen zähen Kampf. Die Gäste-Führung durch Brian Swanson (10.) wandelten Christoph Melischko (17.) und Yannic Seidenberg (32.) vorübergehend in eine 2:1-Führung für die Hausherren um, ehe Colin Beardsmore in der Schlusssekunde des Mitteldrittels für Nürnberg wieder gleichzog. Im Schlussdrittel brachte Petr Fical (48.) die Franken sogar wieder in Front, ehe Eric Boguniecki (58.) die Verlängerung erzwang. Doch erneut Fical (64.) sicherte Nürnberg den zweiten Punkt.

Doppelpack schockte Anhang

In Frankfurt schockten die Roosters den Anhang der Gastgeber in der 19. Minute durch einen Doppelschlag von Michael Wolf und Robert Hock. Jay Hendersons Anschlusstreffer (39.) sowie Jeff Heerema (41.) und Peter Smerek (46.) sorgten jedoch bei den Hessen für einen Stimmungswechsel, bevor Colin Danielsmeier (51.) erneut einen Gleichstand herstellte und damit den Weg ebnete zum Siegtreffer von Paul Tranyor (65.)

Die Entscheidung gegen Hannover fiel erst im Penaltyschießen durch Ivan Ciernik. Zuvor hatte Eric Schneider (15.) die Hausherren in Führung gebracht, doch Dave Mcllwains Ausgleich (20.) für die zuletzt zweimal geschlagen vom Eis gegangenen Gäste bedeutete schon die Verlängerung, in der beiden Teams ebenfalls kein weiterer Treffer mehr gelang.

In Düsseldorf verwandelten die Gastgeber einen zweimaligen Rückstand im Schlussdrittel durch Treffer von Klaus Kathan (45.) und Patrick Reimer (56.) vor 6 084 Zuschauern noch in einen Sieg. Die vorherige Hoffnung der Füchse auf den ersten Saisonerfolg nach dem 1:0 durch Adam Courchaine (7.) sowie dem 2:1 durch Jan Taube (40.) im Anschluss an den zwischenzeitlichen Ausgleich der Metro Stars durch Andrew Hedlund (36.) blieb damit einmal mehr unerfüllt.

Nächste Enttäuschung für Mannheim

Mannheim schien aufgrund Wolfsburgs schneller Führung durch Jan Zurek (1.) gleich wieder auf die Verlierer-Straße zu geraten, doch danach drehten die Kurpfälzer durch Treffer von Michael Hackert (16.) und Martin Ancicka (33.) vorläufig das Blatt. Allerdings glichen die Grizzly Adams durch Chad Wiseman (43.) wieder aus. Im Penaltyschießen besiegelte Timothy Regan mit dem 22. Penalty Mannheims neuerliche Enttäuschung.

© SID

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