Eishockey DEL
Nürnberg Ice Tigers sind Vorrunden-Meister

Die Nürnberg Ice Tigers sind trotz einer 3:4-Pleite nach Penaltyschießen gegen die Hannover Scorpions Vorrunden-Meister. Mannheim und Iserlohn sind fast sicher in den Play-offs.

Trotz einer 3:4 (0:1, 1:2, 2:0, 0:1)-Niederlage nach Penaltyschießen gegen die Hannover Scorpions konnten die Nürnberg Ice Tigers die Vorrunden-Meisterschaft in der Deutschen Eishockey Liga feiern. Das konnten die Eisbären Berlin auch durch ein 6:0 (3:0, 3:0, 0:0)-Schützenfest bei Schlusslicht Füchse Duisburg nicht verhindern. Titelverteidiger Adler Mannheim und die Iserlohn Roosters können für die Play-offs planen.

Der eine Punkt, den Richard Brennan Nürnberg durch sein Tor 43 Sekunden vor Ende rettete, könnte Hannover am Ende fehlen. Bei zwei noch ausstehenden Spielen hat der Tabellensiebte im Kampf um ein Ticket für die Play-offs nämlich nun fünf Punkte Rückstand auf Mannheim, das trotz einer 2:0-Führung noch 2:4 (1:0, 1:0, 0:4) bei den Kölner Haien (106) verlor, und die Iserlohn Roosters (beide 90), die nach 1:3-Rückstand noch 4:3 (1:2, 1:1, 2:0) gegen die Augsburg Panther gewannen.

Wichtige Siege für Düsseldorf, Hamburg und Krefeld

Wichtige Siege feierten auch die DEG Metro Stars, die Hamburg Freezers und die Krefeld Pinguine - allesamt im Kampf um einen Platz in den Vor-Play-offs. Die Düsseldorfer (82) bezwangen den ERC Ingolstadt (80) 5:3 (2:2, 1:1, 2:0) und verdrängten durch den sechsten Sieg in Serie die Panther von Rang acht. Hamburg (78) gewann nach Rückstand noch 4:3 (0:1, 1:1, 3:1) gegen den Drittletzten ERC Wolfsburg und wahrte als Elfter seine Chancen. Ex-Meister Krefeld (79) verteidigte jedoch durch das 5:2 (3:1, 2:0, 0:1) gegen den Vorletzten Straubing Tigers den begehrten zehnten Platz erfolgreich.

Hannover schien nach Toren von Niki Mondt (15.), Eric Schneider (24.) und Adam Mitchell (36.) bei einem Gegentreffer von Colin Beardsmore (31.) schon auf der Siegerstraße. Petr Fical verkürzte (57.), Richard Brennan ersparte den Franken mit seinem Treffer 43 Sekunden vor dem Ende für das letzte Spiel eine Zitterpartie um Platz eins. Stephane Robitaille sorgte im Penaltyschießen für den Sieg der Scorpions.

In Köln gingen die Adler durch Dan Mcgillis (13.) in Führung. Kurioses ereignete sich dann im Mittelabschnitt, der wegen Lichtausfalls bereits nach 36:47 Minuten beendet wurde. Die Drittelpause wurde vorgezogen, der letzte Spielabschnitt dauerte drei Minuten länger. Dort überschlugen sich dann die Ereignisse. Nach dem 0:2 durch Richard Girard (38.) drehten Philip Gogulla (45.), John Slaney (47.), Sean Tallaire (53.) und Sebastian Furchner (60.) das Spiel noch zu Gunsten der Haie.

In Düsseldorf feierte Nationalverteidiger Robert Dietrich nach mehr als fünfmonatiger Pause und 45 verpassten DEL-Spielen ein Comeback, auf der Gegenseite stand Eric Boguniecki nach viermonatiger Pause wieder auf dem Eis. Das Spiel war abwechslungsreich. Matchwinner der DEG war Jochen Reimer mit zwei Toren (37./46.) beim Stande von 2:3. Sonst trafen für die DEG Jeff Panzer (5.), Brandon Reid (12.) und Marian Bazany (60.), für Ingolstadt Josh Macnevin (13.), Bradley Tutschek (14.) und Matt Higgins (34.).

Wolfsburg führte durch Andreas Morzinietz (6.) und Christoph Wietfeldt (30.) mit 2:0, Peter Sarno mit einem Doppelschlag (34./41.), Alexander Barta (47.) und Benoit Gratton (53.) drehten das Spiel, ehe Timothy Regan noch mal für Ergebniskosmetik sorgte (59.). Für Berlins Kantersieg sorgten Steve Walker (6./14.), Sven Felski (10.), Andrew Roach (23.), Nathan Robinson (28.) und Mark Beaufait (31.).

© SID

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