Eishockey Nationalmannschaft
Vorgänger Poss kritisiert Bundestrainer Krupp

Eishockey-Bundestrainer Uwe Krupp ist von Vorgänger Greg Poss kritisiert worden. Der Trainer von Adler Mannheim setzte sich im Interview für ein Comeback von Eduard Lewandowski ein und forderte von Krupp mehr Gespräche.

Eishockey-Bundestrainer Uwe Krupp sieht sich ausgerechnet der Kritik von Vorgänger Greg Poss ausgesetzt. Zwar unterstützt der US-Amerikaner, der 2005 mit der deutschen Nationalmannschaft aus der A-Gruppe abgestiegen war, den eingeschlagenen Kurs seines einstigen Assistenten, sieht aber dennoch Verbesserungspotenzial: "Wenn man Erfolg haben will, müssen die Besten spielen", betont Poss in der Freitag-Ausgabe des Mannheimer Morgen und fordert wieder vermehrt auf große, laufstarke Spieler und erfahrene Leute zu setzen.

Poss: Plädoyer für Lewandowski

"Gerade bei Olympia 2010 in Vancouver wird das wichtig sein", meint der Coach des deutschen Meisters Adler Mannheim, der erstaunt ist, dass Krupp auf so viele Ex-Nationalspieler vom Titelverteidiger verzichtet. "Einer wie Eduard Lewandowski etwa könnte ihm wirklich weiterhelfen", betont Poss. Außerdem wundert sich der Ex-Bundestrainer, dass sein Nachfolger nicht mehr Kontakt zu den Vereinstrainern sucht: "Anfang des Jahres habe ich das letzte Mal kurz mit ihm gesprochen. Seitdem hat er sich nicht mehr gemeldet."

Krupp hatte im Dezember 2005 das Amt von Poss übernommen, nachdem der Amerikaner nach Mannheim gewechselt war. Der ehemalige NHL-Star schaffte bei der B-WM 2006 in Frankreich auf Anhieb den Wiederaufstieg und erreichte als Aufsteiger im vergangenen Frühjahr bei der WM in Russland einen starken neunten Platz. Dabei setzte Krupp vor allem auf junge Spieler und sortierte viele bewährte Kräfte, darunter auch der Mannheimer Lewandowski, aus.

© SID

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