Eishockey NHL
Nervenstarke Penguins bleiben im Rennen

Die Detroit Red Wings haben in den Final-Play-offs der NHL den ersten Matchball vergeben. In Spiel fünf siegten die Pittsburgh Penguins in der dritten Overtime mit 4:3.

Nur 34,3 Sekunden fehlten den Detroit Red Wings zum vorzeitigen Gewinn des Stanley Cups in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL. In Spiel fünf der Final-Serie gegen die Pittsburgh Penguins führten die Wings bis in die Schlussminute der regulären Spielzeit auf heimischem Eis mit 3:2, am Ende siegten die Penguins in der dritten Overtime mit 4:3 und verkürzten damit in der Serie auf 2:3.

Penguins-Goalie Marc-Andre Fleury hatte das Eis bereits verlassen und Platz für einen sechsten Feldspieler gemacht, als Maxime Talbot 34,3 Sekunden vor der Schlusssirene die große Party in der mit gut 20 000 Zuschauern ausverkauften Joe Louis Arena in Detroit verhinderte. 49:57 Minuten später ließ Petr Sykora die Fans endgültig verstummen, als er in der dritten Verlängerung das "game winning goal" für die Pinguine im Power Play schoss.

Fleury wächst in der Overtime über sich hinaus

Dabei schien Pittsburgh schon früh auf der Siegerstraße. Marian Hossa und Adam Hall brachten die Gäste im ersten Abschnitt 2:0 in Front, doch drehten Darren Helm, Pavel Datsyuk und Brian Rafalski das Spiel für die Hausherren, bis Talbot die Penguins spät in die Overtime rettete.

Neben Talbot und Sykora durfte sich auch Goalie Fleury feiern lassen. Mit 58 Paraden war er der Garant für den Sieg, allein in den Verlängerungen hielt er 24 Schüsse der optisch überlegenen Red Wings. Deren Schlussmann Chris Osgood, der in den ersten beiden Finalspielen jeweils seinen Kasten sauber gehalten hatte, kam "nur" auf 32 Saves.

Spiel sechs der "best of seven"-Finalserie findet in der Nacht zum Donnerstag in Pittsburgh statt. Ein mögliches siebtes und damit entscheidendes Spiel würde am Samstag erneut in Detroit über die Bühne gehen.

© SID

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