Eishockey NHL
NHL neuer Eigentümer der Phoenix Coyotes

Die vor der Pleite stehenden Phoenix Coyotes sind von der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL übernommen worden. Nun sucht die Liga einen neuen Besitzer für den Klub.

Der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL wurden die Eigentümerrechte an den vor dem Bankrott stehenden Phoenix Coyotes von einem US-Gericht zugesprochen. Damit hat die NHL ihr Ziel erreicht, die Franchise in Phoenix zu halten. Die Liga wird nach Angaben des stellvertretenden NHL-Commissioners Bill Daly nun einen neuen Eigentümer suchen, der ebenfalls an einer Zukunft des Teams in Arizona interessiert ist.

Die NHL soll 140 Mill. Dollar (umgerechnet 95 Mill. Euro) für die Franchise bezahlt haben. Hinterlegt wurden zudem 13,3 Mill. Dollar (umgerechnet neun Mill. Euro), die abzüglich der Kosten für das Gerichtsverfahren an den derzeitigen Teambesitzer Jerry Moyes und den ehemaligen Coach Wayne Gretzky gehen. Gretzky hatte seinen Rücktritt vor der Saison erklärt.

Klub-Minus in der letzten Saison bei 67,1 Mill. Dollar

Der kanadische Investor Jim Basillie, der eine 242,5-Millionen-Dollar-Offerte (164 Mill. Euro) abgegeben hatte, wollte die Franchise wieder im Eishockey-Mutterland Kanada ansiedeln. Dagegen war die NHL.

Team-Besitzer Jeff Moyes hatte im Mai angesichts eines dreistelligen Millionen-Defizits Konkurs für die Coyotes angemeldet. Das Minus alleine für die vergangene Saison betrug 67,1 Mill. Dollar.

© SID

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