Eisschnelllauf DM
Friesinger gewinnt Titel bei Sprint-DM

Ihren insgesamt 18. nationalen Titel feierte Anni Frieisnger bei den deutschen Sprint-Meisterschaften in Berlin. Die Eisschnellläuferin landete vor Heike Hartmann und Denise Roth.

Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Anni Friesinger hat sich in Abwesenheit von Weltmeisterin Jenny Wolf zum zweiten Mal nach 2004 den Titel bei den deutschen Sprint-Meisterschaften gesichert. Die 32 Jahre alte Inzellerin verbesserte in Berlin nach je zwei Läufen über 500 und 1000m mit 154,530 Punkten den Meisterschaftsrekord und holte ihren insgesamt 18. nationalen Titel. Zweite wurde Heike Hartmann (Erfurt/157,635 Punkte) vor Denise Roth (Chemnitz/162,840).

Olympiasiegerin Friesinger präsentierte sich beim letzten Härtetest in Deutschland vor dem Saisonfinale in Übersee in Top-Form und lief trotz des Fehlens echter Konkurrentinnen am Limit. "Ich nehme die deutschen Meisterschaften sehr ernst. Es geht schließlich um einen wichtigen Titel", sagte die 32-Jährige, die sich für die kommende Saison allerdings eine DM-Startpflicht für alle Läuferinnen wünscht.

Mit ihren Siegen auf allen vier Strecken unterstrich die Weltmeisterin ihre Titel-Ambitionen für das Weltcup-Finale in Salt Lake City (6./7. März) und die Einzelstrecken-WM in Vancouver (12. bis 15. März). Und das, obwohl sie wegen einer OP im Sommer erst Mitte Januar ins Wettkampf-Geschehen eingegriffen hatte. `Wichtig war, dass mein Knie gehalten hat', stellte Friesinger dementsprechend erleichtert fest. Ihr Trainer Gianni Romme fand lobende Worte: `Sie steigert sich von Mal zu Mal.'

Jenny Wolf bei Übungsläufen solide

Die Berlinerin Jenny Wolf hatte auf eine DM-Teilnahme verzichtet, um nicht auf der ungeliebten 1 000-m-Strecke antreten zu müssen. "Das hätte mich zum jetzigen Zeitpunkt überfordert", sagte Wolf. Die 30-Jährige zeigte bei zwei Übungsläufen außerhalb der Konkurrenz auf ihrer Paradestrecke über 500m (38,28 und 38,40 Sekunden) solide Leistungen. Am Mittwoch bricht die deutsche Mannschaft nach Salt Lake City auf.

Bei den Männern setzte Lokalmatador Samuel Schwarz die Glanzlichter. Der Berliner siegte auf allen vier Strecken und verbesserte mit 143,255 Punkten den Meisterschaftsrekord von Dino Gillarduzzi von 2006. Zweiter wurde Frank Steiner (Dresden/144,795 Punkte) vor Nico Ihle (Chemnitz/145,070).

© SID

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