Eisschnelllauf National
Romme soll Friesinger auf Trab bringen

Anni Friesinger wird künftig von Gianni Romme trainiert. "Gianni ist ein sehr begeisterungsfähiger und motivierender Trainer", äußerte sich die Eisschnelllauf-Olympiasiegerin über den niederländischen Coach.

Im Training hört Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Anni Friesinger in Zukunft auf das Kommando von Gianni Romme. Der niederländische Doppel-Olympiasieger von Nagano tritt damit die Nachfolge von Markus Eicher an, der nach den Olympischen Spielen von Turin von Helmut Kraus das Amt des Damen-Bundestrainers übernommen hatte.

"Gianni ist ein sehr begeisterungsfähiger und motivierender Trainer. Sein Training ist sehr hart, aber auch technikorientiert, das tut mir gut", erklärte die 29-jährige Friesinger, die in Rommes Gruppe gemeinsam mit dem Niederländer Ralf van der Rijst und dem Finnen Risto Rosendahl trainieren wird. Auch Romme ist immer noch aktiv.

Verhältnis zu Eicher nach wie vor gut

Friesinger hatte unter Eicher bei den Winterspielen in Turin die erhoffte Goldmedaille im Einzel verpasst und nur im Team-Wettbewerb triumphiert. Von Meinungsverschiedenheiten mit ihrem Ex-Coach will sie aber nichts wissen: "Mein Verhältnis zu Markus Eicher ist nach wie vor sehr gut. Er ist ja als Bundestrainer Damen nach wie vor mein übergeordneter Trainer, aber das Tagesgeschäft spielt sich für mich bei Romme ab."

Eicher zeigt Verständnis für Friesingers Entscheidung. "Anni war es gewohnt, mit Männern zu trainieren, und braucht das auch für ihre Entwicklung", sagt Eicher: "Dazu kommt, dass ich als Bundestrainer nicht mehr in dem Maße speziell für Anni dasein kann, wie das bisher der Fall war."

Die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft (Desg) hatte im Anschluss an Turin außerdem noch den Niederländer Bart Schouten als neuen Cheftrainer für die Herren verpflichtet.

© SID

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