Eisschnelllauf National
Schouten glaubt an goldene Eisschnelllauf-Zukunft

Knapp eine Woche vor Beginn der Eisschnelllauf-Saison sagt der neue Bundestrainer Bart Schouten den deutschen Herren eine goldene Zukunft voraus. "Es gibt große Talente unter den Jungs", erklärte der 39-Jährige.

Der neue Bundestrainer Bart Schouten ist sich kurz vor Beginn der Eisschnellauf-Saison sicher, dass den deutschen Herren eine große Zukunft bevorsteht. "In den USA habe ich bei schlechteren Rahmenbedingungen aus Inlineskatern Olympiasieger gemacht. Es gibt einige große Talente unter den deutschen Jungs", erklärte der 39 Jahre alte Niederländer im TV-Sender NOS. Schouten, Ex-Coach der US-Olympiasieger Chad Hedrick und Derek Parra, ist seit Mai für die seit Jahren erfolglosen deutschen Herren verantwortlich.

Die Verpflichtung Schoutens wird in den Niederlanden als ein Husarenstück der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (Desg) angesehen. Verschiedene holländische Privatteams und der Verband wollten Schouten nach der Olympiasaison ebenfalls verpflichten. Stattdessen zog er nach Berlin.

"Brauchte eine neue Herausforderung"

"Ich brauchte eine neue Herausforderung", sagte Schouten und lobte die Arbeitsbedingungen in Hohenschönhausen in den höchsten Tönen: "Dort befinden sich in einer Umgebung von mehreren hundert Metern Eisbahnen, Leichtathletikanlagen, Trainingshallen, wissenschaftliche und sportmedizinische Institute - alles, was man braucht, um Hochleistungssport erfolgreich betreiben zu können."

Schouten hat in seine Trainingsgruppe 16 Desg-Eisschnellläufer aufgenommen. Zudem fungiert Bob de Jong als Zugpferd. Der 10 000-m-Olympiasieger hatte schon als Junge bei Schouten in Haarlem trainiert. Schouten: "Die deutschen Jungens müssen lernen, im Training Runden mit höheren Geschwindigkeiten zu laufen. Dazu müssen sie mentale Barrieren überwinden."

Die Saison beginnt am kommenden Wochenende mit den deutschen Einzelstrecken-Meisterschaften in Erfurt.

© SID

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