Eisschnelllauf Weltcup
Kanadier sprinten in Calgary zum Weltrekord

Kanadas Herrenteam ist beim Weltcup-Auftakt der Eisschnellläufer in Calgary in Weltrekordzeit zum Heimsieg gesprintet. Das Team unterbot die alte Bestmarke um knapp sieben Sekunden. Deutschland I wurde Achter.

Jubel beim kanadischen Herrenteam der Eissschnellläufer. Beim Weltcup-Auftakt in Calgary liefen die Sprinter Arne Dankers, Steven Elm und Denny Morrison zum Weltrekord. Das Team unterbot in 3:39,69 Minuten die vor knapp einem Jahr in Berlin aufgestellte Bestleistung (3:46,44) der Niederländer gleich um knapp sieben Sekunden. Auch Team Niederlande II auf Rang zwei (3:41,63) und die drittplatzierte erste "Oranje"-Mannschaft (3:41,64) unterboten den alten Weltrekord deutlich.

Die deutschen Teams verpassten den erhofften Überraschungscoup, doch besonders Deutschland I schlug sich achtbar. Christian Breuer (Grefrath), Stefan Heythausen (beide Grefrath) und Jörg Dallmann (Erfurt) liefen auf Rang acht vor und blieben in 3:44,90 Minuten auf dem extrem schnellen Olympic Oval ebenfalls unter der alten Weltrekordzeit. Deutschland II mit Danny Leger, Jan Friesinger (beide Inzell) und Robert Lehmann (Erfurt) blieben auf Rang 18 in 3:55,71 Minuten dagegen hinter den Erwartungen zurück.

Vor dem Teamrennen hatte Doppel-Weltmeisterin Cindy Klassen (Kanada) der Berlinerin Claudia Pechstein im 3 000-m-Rennen den Weltrekord abgenommen. Die Kanadierin lief 3:55,75 Minuten und unterbot die alte Bestmarke der viermaligen Olympiasiegerin (3:57,70) um fast zwei Sekunden. Pechstein kam im direkten Vergleich mit Klassen auf 3:57,99 Minuten, lief mit der zweitschnellsten Zeit ihrer Karriere auf Rang zwei und entschied zumindest das Duell gegen Anni Friesinger, die in persönlicher Bestzeit von 3:58,52 Minuten Dritte wurde, für sich. Zuvor hatte Mehrkampf-Weltmeister Shani Davis aus den USA bei seinem Sieg über 1500m in 1:43,52 Minuten seinen eigenen Weltrekord nur um 19 Hundertstelsekunden verfehlt.

© SID

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