Eisschnelllauf Weltcup
Nächster Sieg für Wolf, Friesinger wieder Zweite

Jenny Wolf bleibt das Maß aller Dinge über die 500 Meter. Die Berlinerin gewann beim Weltcup in Calgary auch das zweite Rennen. Anni Friesinger musste sich über 1500m mit Platz zwei begnügen.

Die Berlinerin Jenny Wolf hat beim Weltcup in Calgary auch das zweite 500-m-Rennen souverän gewonnen, dagegen musste sich Anni Friesinger zum dritten Mal in dieser Saison mit Platz zwei zufrieden geben.

Wolf verpasste einen Tag nach ihrem Weltrekord im zweiten 500-m-Lauf zwar eine erneute Bestzeit, holte aber souverän ihren dritten Saisonerfolg im vierten Rennen. Olympiasiegerin Friesinger lief zwar über 1500m deutschen Rekord (1:53,09 Minuten), verpasste aber hinter der Kanadierin Christine Nesbitt (1:52,75) wie schon in den 1 000-m-Rennen beim Saisonauftakt in Salt Lake City ihren 45. Weltcupsieg knapp.

Weltmeisterin Wolf lief derweil in 37,15 Sekunden und damit 13 Hundertstel langsamer als am Freitag, als sie in 37,02 Sekunden ihre Bestzeit um zwei Hundertstel unterboten hatte. Wolf verwies wie schon am Freitag die Chinesin Wang Beixing (37,55) auf den zweiten Platz.

Immerhin verbesserte Wolf ihren Punkte-Weltrekord, der sich aus der Summe beider 500-m-Läufe zusammensetzt, von 74,42 auf 74,17 Zähler. Die alte Bestmarke hatte sie im März bei ihrem WM-Titel in Salt Lake City aufgestellt. Wolf führt den Sprint-Weltcup nach dem dritten Sieg im vierten Rennen mit 380 Punkten klar vor Wang (340) an.

Friesinger musste über 1500m bereits im ersten Paar starten und deswegen lange zittern. Am Ende war nur Nesbitt schneller, Dritte wurde Kristina Groves (1:53,18). Die Erfurterin Daniela Anschütz-Thoms (1:53,80) und die Berlinerin Claudia Pechstein (1:54,31) liefen ebenfalls persönliche Bestzeiten und erreichten die Plätze vier beziehungsweise fünf.

Eisschnelllauf-Weltmeister Sven Kramer hat sich seinen Weltrekord über 5000m beim Weltcup in Calgary mit einer fantastischen Zeit zurückerobert. Der Niederländer lief 6:03,32 Minuten und unterbot die bisherige Bestmarke des Italieners Enrico Fabris (6:07,40) deutlich.

Doppel-Olympiasieger Fabris blieb als Zweiter in 6:06,42 Minuten ebenfalls unter seiner Bestmarke, die er in der vergangenen Woche in Salt Lake City aufgestellt hatte. Als bester deutscher Starter landete Robert Lehmann (Erfurt) auf Platz 13.

© SID

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