Entscheidung revidiert
Jürgens bleibt statt Huber zu Haus

Kerstin Jürgens muss nun doch ihre Eintrittskarte für Turin an die Kollegin Anja Huber abgeben. Die zwei in Altenberg bestplazierten Skeletonpilotinnen sollen zu den Spielen, so war es abgemacht und versprochen ist versprochen, sagte NOK-Präsident Klaus Steinbach.

HB ALTENBERG. Skeleton-Pilotin Anja Huber erhält nun doch ein Olympiaticket, die zunächst vom Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) nominierte Kerstin Jürgens muss dafür zu Hause bleiben. Diese Entscheidung trafen BSD-Präsident Andreas Trautvetter und Sportdirektor Stefan Krauß am Freitag.

"Wir haben beratschlagt, das Pro und Contra abgewogen und unsere unter Zeitdruck getroffene Entscheidung vom Vortag revidiert", sagte Krauß: "Wir hatten am 25. Januar mit der NOK-Präsidialkommission klare Richtlinien abgesprochen, wonach die beiden Bestplatzierten von Altenberg nominiert werden sollten. Wir wollten nicht wortbrüchig werden." NOK-Präsident Klaus Steinbach habe den Entschluss begrüßt.

Am Donnerstag hatte sich Sartor beim Weltcup-Finale im Osterzgebirge als Zweite klar im internen Dreier-"Stechen" durchgesetzt. Anschließend erhielt die zehntplatzierte Jürgens (Winterberg) vom BSD entgegen der ursprünglichen Regularien zunächst den Vorzug gegenüber der siebtplatzierten Huber (Berchtesgaden).

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