sonstige Sportarten
"Feuervogel" Zsolt Erdei will ins Rampenlicht

In seiner zweiten Heimat Hamburg boxt Halbschwergewichts-Weltmeister Zsolt Erdei heute gegen den Franzosen Mehdi Sahnoune. "Dies ist ein guter Schritt, um in Deutschland bekannter zu werden", hofft der 31-Jährige.

Für "Feuervogel" Zsolt Erdei wird es heute ernst: Der Profibox-Weltmeister im Halbschwergewicht aus Ungarn möchte bei der angestrebten vierten Verteidigung seines WBO-Titels gegen den Franzosen Mehdi Sahnoune in Hamburg (23.00 Uhr/live im ZDF) Ex-Champion Dariusz Michalczewski endgültig als Publikumsmagneten ablösen.

"Ich bin gut vorbereitet"

"Ich bin gut vorbereitet und freue mich, in meiner zweiten Heimat Hamburg Hauptkämpfer zu sein. Dies ist ein guter Schritt, um in Deutschland bekannter zu werden", sagt Erdei, der in seinem Auftreten so gar nicht an viele seiner Faustkampf-Kollegen erinnert.

Ruhig, bescheiden und zurückhaltend präsentiert er sich außerhalb des Rings. Eigenschaften, die der 31-Jährige während des Kampfes jedoch ablegt. In allen seiner bisherigen 22 Profifights war Erdei siegreich (13-mal durch K.o.).

Legitimer Nachfolger Michalczewskis

Seit dem 17. Januar 2004 ist Erdei der Mann auf dem Thron von Tiger Michalczewski. Damals punktete er den Mexikaner Julio Gonzalez souverän aus. Jenen Boxer, der ein Vierteljahr vorher die neunjährige WM-Regentschaft Michalczewskis beendet hatte. In seinen folgenden drei Titelkämpfen siegte Erdei ebenfalls über die volle Distanz von zwölf Runden. Ein Stehvermögen, dass ihm auch gegen den als K.o.-Schläger bekannten Sahnoune von Vorteil sein könnte.

"Den Titel zu behalten, ist immer schwieriger, als ihn zu holen. Ich weiß, dass meine Art zu boxen nicht die spektakulärste ist. Ich boxe lieber sicher und achte darauf, dass ich nicht zu oft getroffen werde. Damit hatte ich bisher Erfolg", erklärt Erdei, der wie einst Michalczewski von Fritz Sdunek trainiert wird.

© SID

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