Gold in Berlin
Als Jesse Owens dem Rassenwahn davonlief

Vor 75 Jahren gewann Jesse Owens bei den Sommerspielen in Berlin die erste von vier Goldmedaillen. Der US-Amerikaner setzte damit ein Ausrufezeichen gegen Rassenwahn und Diskriminierung - auch im eigenen Land.

Düsseldorf/BerlinEs war der 3. August 1936. Die Welt blickte auf Berlin, jedoch nicht in Vorahnung der unbeschreiblichen Gräuel, die die Nationalsozialisten in ganz Europa verüben würden. In der deutschen Hauptstadt finden die olympischen Sommerspiele statt. Und ausgerechnet ein junger Afroamerikaner wird zum Star der Spiele – Jesse Owens. Über die 100 Meter holt der damalige Weltrekordhalter die erste von vier Goldmedaillen. Die Nazis sind wenig begeistert, die amerikanische Regierung aber ebenso wenig.

In Jesse Owens Geschichte von 1936 ist es bis heute schwierig, Fakten und Mythen voneinander zu trennen. Es ist sogar bis heute unklar, ob der angeblich wutschnaubende...

 
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