Golf PGA
Langer in Medinah zur Halbzeit gescheitert

Golf-Profi Bernhard Langer ist in Medinah gescheitert. Der 48-Jährige, der über Nacken- und Rückenschmerzen klagte, lag beim 88. US-PGA-Championship zur Halbzeit auf Platz 134 und verpasste den Cut.

Das erhoffte Wunder ist ausgeblieben: Am zweiten Tag der 88. US-PGA-Championship in Medinah hat Bernhard Langer, einziger deutscher Golfprofi beim letzten Major-Turnier des Jahres, bei Halbzeit bereits die Endstation erreicht. Allerdings klagte Langer auf dem Par-72-Kurs des Medinah Country Clubs auch über hartnäckige Nacken- und Rückenschmerzen.

Langer scheitert nach schwacher Runde als 134.

Auf der schwierigen Anlage in der Nähe von Chicago scheiterte der 48-jährige Anhausener nach schwachen 76er- und 75er-Runden als 134. unter 154 Startern am Cut. Mit insgesamt 151 Schlägen verpasste der zweimalige US-Masters-Sieger die Qualifikation für die beiden Schlussrunden um gleich sieben Schläge. Am Freitag enttäuschte der Schwabe, der auf dem zweitlängsten Major-Platz der Geschichte seine 92. "Grand-Slam"-Konkurrenz seit 1976 bestritt, mit vier Bogeys bei nur einem Birdie.

Immerhin befand sich Langer im Lager der Geschlagenen in prominenter Gesellschaft. Der zweimalige PGA-Sieger Vijay Singh (145) von den Fidschi-Inseln blieb ebenso auf der Strecke wie Schottlands Altstar Colin Montgomerie (148), US-Ryder-Cup-Kapitän Tom Lehman (148) sowie die früheren US-Open- und British-Open-Sieger Michael Campbell (Neuseeland/146) und Todd Hamilton (USA/145).

Woods hat einen Schlag Rückstand

Im Kampf um die Siegprämie von 1,4 Mill. Dollar liegen andere Favoriten bei dem mit insgesamt 6,5 Mill. Dollar dotierten Turnier hinter einem Spitzen-Quartett in Lauerstellung. Während die gemeinsam mit den US-Profis Billy Andrade und Tim Herron führenden Luke Donald (England) und Henrik Stenson (Schweden) mit bislang je 136 Schlägen vom ersten europäischen Sieg bei der PGA-Championship seit 76 Jahren träumen, hat US-Star Tiger Woods nur einen Schlag Rückstand.

Bei schwülheißen Temperaturen und Regenschauern spielte der British-Open-Sieger vier Birdies und ansonsten eine Bogey-freie Runde. Gleichauf mit Woods liegt US-Open-Champion Geoff Ogilvy (Australien), ebenfalls 137 Schläge auf dem Konto hat David Love (USA).

© SID

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