Golfkolumne
Achtung Trainer!

Training ist nicht gleich Training. Wenn der Lehrer Fehler macht, muss der Schüler büßen. Robert Baker und Grant Hepburn haben die weltbesten Golfer trainiert und wissen, wovor sich Golfspieler hüten müssen.

Meine erste Golfstunde war auf viele Arten für meine Zukunft entscheidend. Zum einen zerstörte sie alle Hoffnungen, ich würde dieses Spiel je auf höchstem Niveau beherrschen, zum anderen war sie der Beginn meiner Suche danach, wie der richtige Schwung funktioniert.

Ich war 21 Jahre alt und spielte seit acht Monaten Golf. Ich hatte es bis zu Handicap 9 geschafft und dachte, ein paar Stunden würden mir helfen, noch besser zu werden. Ich wurde schlechter! Leider ist das eine Erfahrung, die ich mit vielen Golfern teile.

Das Problem, das mein Lehrer erkannte, war, dass ich meinen Kopf beim Rückschwung in Richtung Ziel bewegte. Ich habe noch ein Video und kann mich auch noch bestens daran erinnern, wie ich den Schläger damals zurückgeschwungen habe. Das wirkliche Problem war allerdings, dass ich meine Hüfte beim Rückschwung nach rechts schob. Dadurch war meine Drehung blockiert und mein Kopf bewegte sich Richtung Ziel. All dies führte zu einem klassischen "reverse pivot", einer falschen Gewichtsverlagerung, am Höhepunkt meines Rückschwungs. Aber der "reverse pivot" war nicht das Problem. Das Problem war die rechte Hüfte.

Mir wurde gesagt, ich sollte meinen Kopf einfach "in die andere Richtung" bewegen. Natürlich war ich ein folgsamer Schüler und tat genau, was man mir gesagt hatte. Der Rat führt zu einer sich verschiebenden Hüfte, einem Runtergehen meines Kopfes nach rechts und schrecklichen Nackenschmerzen, gefolgt von riesigen Divots hinter dem Ball. Ich trainierte eifrig, hatte bald Handicap 15 und mein ganzer Körper schmerzte.

Als Trainer habe ich dieses Schwungproblem unzählige Male gesehen. Unsere Coachs von Logical Golf würden einen großen, bunten Flicken auf der rechten Hüfte des Lehrers befestigen und dann würde er die richtige Hüftbewegung demonstrieren, die sich in den Rückschwung drehen und nicht zur Seite verschieben sollte. Durch den bunten Flicken kann der Schüler die Bewegung leicht erkennen und verstehen. Der Schüler sieht, wie sich die Schultern drehen können, wenn sich die Hüfte dreht und wie der Kopf dann korrekt hinter dem Ball bleiben kann. Das "reserve pivot" wird verschwinden. Problem gelöst.

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