Handball Bundesliga
Flensburg fegt Hamburg aus der Campushalle

Im Kampf um die deutsche Handball-Meisterschaft hat die SG Flensburg-Handewitt einen 39:28-Sieg gegen den HSV Hamburg gefeiert und damit den zweiten Platz hinter Kiel gefestigt.

Die SG Flensburg-Handewitt bleibt in der Handball-Bundesliga erster Verfolger von Meister und Tabellenführer THW Kiel. Ex-Champion Flensburg kam in einem einseitigen Nordduell gegen den ersatzgeschwächten Vize-Meister HSV Hamburg zu einem 39:28 (22:13)-Kantersieg und rückte mit 39:7 Punkten bis auf einen Zähler an Champions-League-Sieger Kiel (40:6) heran. Die Hamburger bleiben nach ihrer dritten Saisonniederlage Dritter (36:10) und haben damit im Titelrennen nur noch eine Außenseiterchance.

Weltmeister Markus Baur feierte als Trainer des TBV Lemgo im fünften Pflichtspiel beim 36:29 (19:15) gegen den TV Großwallstadt den ersten Erfolg. Lemgo bleibt Tabellensiebter. Der VfL Gummersbach kam hingegen gegen den abstiegsbedrohten Aufsteiger Tusem Essen nicht über ein 27:27 (14:12) hinaus, ist aber weiterhin Sechster. Essen bleibt trotz des überraschenden Punktgewinns auf einem Abstiegsrang.

Vor 6 300 Zuschauern in der ausverkauften Campushalle in Flensburg sorgten die Gastgeber Mitte der ersten Halbzeit schon für eine Vorentscheidung, als sie sich nach ausgeglichenem Beginn auf 16:7 (23. Minute) absetzten. Hamburg schaffte es nicht, die Ausfälle der Weltmeister Pascal Hens (Rückenblockade) und Torsten Jansen (Wadenzerrung) zu kompensieren. Zudem scheiterten die Gäste immer wieder am schwedischen Nationaltorhüter Dan Beutler.

Bester Werfer der Flensburger war Anders Eggert mit neun Treffern, bei Hamburg erzielte Bruno Souza acht Tore.

© SID

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