Handball Bundesliga
Gummersbach stürmt die Kieler Ostseehalle

Nach mehr als 1 000 Tagen hat der deutsche Meister THW Kiel wieder ein Heimspiel verloren. Im Duell der beiden Rekordmeister setzten sich die Gäste mit 39:37 durch. Derweil siegte Tabellenführer Göppingen in Hildesheim.

Titelverteidiger THW Kiel hat im vierten Spiel der neuen Handball-Bundesligasaison die erste Niederlage und zugleich erste Heimpleite nach 1 023 Tagen erlitten. Gegen Rekordmeister VfL Gummersbach verlor der THW in der mit 10 250 Zuschauern ausverkauften Kieler Ostseehalle mit 37:39 (24:20). Damit blieb Gummersbach ebenso ohne Punktverlust wie Frisch Auf Göppingen. Der elfmalige deutsche Meister gewann 29:25 (13:11) beim Aufsteiger Eintracht Hildesheim.

Bis zur 46. Minute lag der THW in Front, danach drehte Gummersbach auf. Nach dem 29:29 in der 47. Minute gingen die Gäste durch Gudjon Valur Sigurdsson in der 48. Minute erstmals wieder in Führung und ließen danach nichts mehr anbrennen.

Göppingen ohne Probleme

Beste Gummersbacher Werfer waren Momit Ilic mit elf und Daniel Narcisse mit neun Toren, ein Garant für den Sieg war zudem der nach der Pause überragende Torwart Goran Stojanovic. Für Kiel trafen Kim Andersson und Nikola Karabatic je achtmal.

Weniger dramatisch kam Göppingen zum vierten Saisonsieg. Der zweimalige Europacupsieger erwies sich vor 1 800 Zuschauern in Hildesheim von Beginn an als die clevere Mannschaft. Mit neun Toren war Jaliesky Garcia Padron der herausragende Göppinger Werfer. Sieben Tore, davon drei per Siebenmeter, warf Pierre Limberg für die Hildesheimer, die ihre zweite Saisonniederlage kassierten.

© SID

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