Handball Bundesliga
Gummersbach unterliegt Lemgo

Der VfL Gummersbach hat im Kampf um die Champions-League-Plätze einen Dämpfer hinnehmen müssen. Der Rekordmeister unterlag dem TBV Lemgo 29:32. Der MT Melsungen gewann 30:29 bei Frisch Auf Göppingen.

Handball-Rekordmeister VfL Gummersbach hat im Kampf um die Champions-League-Plätze einen Rückschlag hinnehmen müssen. Das Team von Trainer Alfred Gislason unterlag dem TBV Lemgo vor 15 891 Zuschauern in der Kölnarena 29:32 und belegt mit 42:12 den vierten Platz hinter dem punktgleichen SC Magdeburg. Durch das rein deutsche Champions-League-Finale zwischen THW Kiel und der SG Flensburg-Handewitt könnte theoretisch auch der vierte Rang zum Einzug in den europäischen Pokal reichen. Nur wenn Flensburg den internationalen Titel gewinnt, aber in der Liga nur Fünfter oder Sechster würde, berechtigt der vierte Platz nicht zum Start in der Champions League.

Gummersbach kassierte ohne den verletzten französischen Star Daniel Narcisse eine verdiente Niederlage. Die Oberbergischen zeigten eine über weite Strecken desolate Vorstellung, boten viele technische Fehler und verschossen vier Siebenmeter. Einzig Gudjon Valur Sigurdsson erreichte mit elf Treffern Normalform.

Im Kampf gegen den Abstieg hat Handball-Bundesligist MT Melsungen einen 30:29 (14:15)-Erfolg bei Altmeister Frisch Auf Göppingen 30:29 (14:15) eingefahren. Die Nordhessen bauten ihren Vorsprung auf den Relegationsplatz 16 auf nun drei Punkte aus. Tabellen-16. ist weiterhin die HSG Wetzlar, die 27:33 (12:17) bei der HSG Nordhorn verlor. Die Gastgeber rückten zumindest vorübergehend am Champions-League-Finalisten SG Flensburg-Handewitt vorbei auf Rang fünf.

Daniel Valo und Grigoris Sanikis stellten für Melsungen vor 3 300 Zuschauern mit jeweils sieben Toren die Weichen in Richtung Klassenerhalt. Bester Werfer auf dem Parkett war jedoch Göppingens Vukasin Rajkovic, der achtmal traf. Überragender Nordhorner war Weltmeister Holger Glandorf (9 Tore).

© SID

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