Handball Bundesliga
Remis in Köln, Kieler Debakel in Magdeburg

Während der THW Kiel beim SC Magdeburg ein 24:39-Debakel erlebte, gab es in Köln zwischen dem VfL Gummersbach und dem HSV Hamburg ein 29:29-Remis.

In der Handball-Bundesliga hat der THW Kiel die Tabellenführung an die SG Flensburg-Handewitt verloren. Flensburg siegte souverän mit 35:27 (20:12) gegen den Wilhelmshavener HV und profitierte zudem von der 24:39 (18:16)-Niederlage der zuvor punktgleich auf Platz eins liegenden Kieler beim SC Magedeburg. Im Verfolger-Duell trennten sich unterdessen Rekordmeister VfL Gummersbach und Pokalsieger HSV Hamburg 29:29 (14:13).

Kiel geht in zweiter Halbzeit unter

Kiel startete vor 7 800 Zuschauern in Magdeburg zwar souverän und führte mehrmals mit drei Toren Vorsprung. In der zweiten Hälfte jedoch bot sich ein völlig anderes Bild: Magdeburg drehte mit einem 15:3-Zwischenspurt in den ersten 18 Minuten nach der Pause die Begegnung und revanchierte sich gegen die völlig desolat aus der Kabine gekommenenen Gäste eindrucksvoll für die auf den Tag genau ein Jahr zuvor erlittenen 34:54-Auswärtspleite in Kiel. Yves Grafenhorst war mit neun Toren bester SCM-Schütze. Bei den Kielern war Vid Kavticnik (7) am erfolgreichsten.

"Vize" Flensburg ließ vor 6 200 Zuschauern von Beginn an keine Zweifel an seiner Favoritenrolle im Nord-Derby aufkommen. Nach elf Minuten konnte sich die SG mit 11:6 absetzen und schaltete in der zweiten Hälfte beim Stand von 23:13 einen Gang zurück, ohne jedoch in Gefahr zu geraten. Der Norweger Anders Eggert war mit neun Toren Flensburgs erfolgreichster Spieler, während Wilhelmshavens Bostjan Hribar ebenfalls neunmal traf.

Gummersbach gab vor 18 897 Zuschauern in Köln den ersten Punkt der Saison vor heimischer Kulisse ab. Hamburgs Freude über das Remis trübte die Verletzung von Nationalspieler Pascal Hens, der nach 35 Minuten umgeknickt war und nicht mehr ins Spiel zurückkehren konnte. Ob Hens für die bevorstehende WM in Deutschland (19. Januar bis 4. Februar 2007) zur Verfügung stehen kann, war am Mittwochabend noch unklar. Bester VfL-Torschütze war Vedran Zrnic (6), und bei den Gästen erzielte Krysztof Lijewski (6) die meisten Treffer.

© SID

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