Handball Nationalmannschaft
Brand beneidet Löw um DFB-Talente

Handball-Bundestrainer Heiner Brand beneidet seinen Amtskollegen Joachim Löw um die zahlreichen Talente des DFB. "Ich schaue schon ein bisschen neidisch auf Jogi Löw", so Brand.

Handball-Bundestrainer Heiner Brand beneidet seinen Amtskollegen Joachim Löw aufgrund der zahlreichen Talente in der Nationalmannschaft. "Ich schaue schon ein bisschen neidisch auf Jogi Löw. Wenn ich mir die Zusammensetzung in der Bundesliga wie bei Dortmund, Mainz und Leverkusen anschaue, ist das eine Situation, die ich mir wünsche", meinte Brand bei einem Pressetermin in Köln im Vorfeld des Länderspiels am 8. Dezember gegen Polen.

Brand erneuerte damit seine Forderung nach mehr Einsatzzeit von Talenten in den Topklubs der Liga. "Das ist eine Frage der Philosophie der Vereine. Es gibt aber auch sehr positive Beispiele in der Liga. Daher darf man das nicht verallgemeinern", so Brand.

Der 58-Jährige beklagte zudem erneut die zu kurze Vorbereitungszeit auf die Weltmeisterschaft in Schweden (13. bis 30. Januar). Erst am 2. Januar kann Brand seinen Kader für den Saisonhöhepunkt zusammenziehen. Die Vorbereitung sei für eine WM nicht passend. Neue Dinge könne man kaum einstudieren. Vorrundengegner Ägypten würde sich schon jetzt in der Vorbereitung befinden, so der Bundestrainer.

10 000 Zuschauer gegen Polen erwartet

Neben der Neuauflage des WM-Finals gegen Polen stehen für die Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) noch Länderspiele gegen WM-Gastgeber Schweden (3. Januar/Hamburg) und beim Olympiazweiten Island (8. und 9. Januar) auf dem Programm. Für die Begegnung in Köln gegen Polen sind bereits 6 000 Tickets verkauft, die Veranstalter rechnen mit über 10 000 Zuschauern.

Bei der WM trifft Deutschland in der Vorrunde neben Ägypten auf Titelverteidiger Frankreich, Ex-Weltmeister Spanien, Tunesien und Außenseiter Bahrain. Die ersten drei Mannschaften ziehen in die Hauptrunde ein. "In der Weltspitze sind viele Mannschaften auf einem Niveau. Da hängt es von Kleinigkeiten ab. Man kann gegen fast alle Mannschaften gewinnen, gegen viele Mannschaften kann man aber auch verlieren", meinte Brand.

© SID

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