Handball Nationalmannschaft
Brand will von Überbelastung nichts wissen

Handball-Bundestrainer Heiner Brand hat in der Diskussion um eine angebliche Überbelastung der Nationalspieler eindeutig Stellung bezogen. Der 53-Jährige führte im Interview mehrere Gegenbeispiele an.

Für Handball-Bundestrainer Heiner Brand ist die angebliche Überbelastung der Nationalspieler eine faule Ausrede. "Hier bietet eine wichtige Diskussion Egoismus, Populismus und mangelnder Fachkenntnis ein Forum. Damit muss Schluss sein", betonte der 53-Jährige im Gespräch mit dem Fachmagazin kicker.

Zuletzt hatten sich Spitzenvereine der Bundesliga immer wieder über die hohe Belastung ihrer Nationalspieler beschwert. Nach Sicht von Brand sind dies aber Pauschalaussagen. "Die Belastung ist sehr, manchmal zu hoch. Aber in Lemgo zeigt Florian Kehrmann auch nach der EM Top-Leistungen. Und in Kiel sind Henning Fritz, Nikola Karabatic und Vid Kavtnicik auch ziemlich stabil", sagte der Weltmeister von 1978 weiter.

Von einem Vierjahres-Rhythmus bei Welt- und Europameisterschaften hält Brand wenig und verweist auf die sinkende Medienpräsenz. "Freundschaftsländerspiele interessieren die TV-Sender nun mal nicht. Nur wenn es um etwas geht, schalten die sich zu." Da die Nationalmannschaft das Aushängeschild sei, würde sich dies auch auf die Vermarktung negativ auswirken.

© SID

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